Haie dominieren im Derbygegen Krefeld6:2-Erfolg gegen die Pinguine

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Mit 6:2 (2:1, 3:0, 1:1) bezwangen die Kölner Haie den rheinischen Rivalen aus Krefeld. Fünf Ausfälle hatte der KEC zu melden. Neben den Langzeitverletzten Marcel Ohmann und Jason Williams meldeten sich auch Patrick Hager (Magen-Darm-Infekt), Fredrik Eriksson (leichter Muskelfaserriss am Oberschenkel) und Gustaf Wesslau (Rückenbeschwerden) ab. Doch die Haie ließen sich davon nicht beirren und zeigten hochkarätiges Eishockey. Durch die gesamte Partie dominierte der KEC mit schnellem und technisch reinem Eishockey. Haie-Trainer Niklas Sundblad bringt es nach dem Spiel auf den Punkt: „Wir haben schönes Eishockey gespielt.“ Am Ende ein verdienter Sieg für die Hausherrn.

Allerdings waren es die Gäste, die den besseren Start in die Partie erwischten. In Überzahl schoss Henrik Eriksson die Pinguine in Führung (5.). Doch auch die Haie nutzen ihre Gelegenheit im Powerplay. Ryan Jones verwertete einen schönen Pass von Alexander Sulzer und glich zum 1:1 aus (8.). In der 15. Minute war es erneut Sulzer der glänzte, er schob nach Zuspiel von Moritz Müller den Puck zur 2:1-Führung ein.

Im zweiten Drittel hatte der KEC die Partie im Griff. In der 23. Minute fand sich Ex-Krefelder Charlie Stevens frei vor dem Gehäuse des KEV wieder und platzierte den Schuss in die rechte obere Ecke zum 3:1. Eine Minute später hatten erneut die Haie die Gelegenheit. Einen Penalty konnte Alexander Weiss nicht verwerten. Das tat dem Tore-Eifer der Kölner Haie jedoch keinen Abbruch. Kurz darauf purzelte der Puck ins Krefelder Tor (25.). Torsten Ankert gab ihm den entscheidenden Schubser über die Linie. Shawn Lalonde setzte mit einem Schlagschuss von der blauen Linie dann noch einen drauf (35.). Mit einer bequemen 5:1-Führung ging der KEC in den letzten Abschnitt.

Trotz der eindeutigen Kölner Führung gab Krefeld nicht auf und kämpfte weiter. Martin Schymainski belohnte seinen Ehrgeiz in der 41. Minute und verkürzte auf 2:5. Danach war für Krefeld kein Durchkommen mehr, die Haie standen defensiv gut und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. 0,7 Sekunden vor Schluss setzte Sebastian Uvira mit einem Alleingang noch einen drauf. 6:2 hieß der Endstand.

Somit klettern die Haie auf Platz drei der Tabelle. Die Krefeld Pinguine bilden durch diese Niederlage vorerst das Schlusslicht.  Am Sonntag geht es für die Haie zu Hause um 17.45 Uhr weiter zum Topspiel gegen die Eisbären Berlin.

KEC-Torwart Daniar Dshunussow sagte: „Ich habe erst 40 Minuten vor dem Aufwärmen erfahren, dass Gustaf heute nicht spielen wird. Als Mannschaft haben wir uns nach dem 0:1 aufgerappelt und sind dann gut ins Spiel hineingekommen, dafür sind wir erfahren genug. Ich freue mich sehr, dass ich heute hilfreich für meine Mannschaft sein konnte, gerade nach meiner unglücklichen ersten Niederlage mit den Haien.“

Pinguine-Coach Rick Adduono: „Wir sind gut ins Spiel gestartet, haben geführt und dann eine Strafe bekommen und den Ausgleich kassiert. Köln war heute die bessere und schnellere Mannschaft. Ihre Pässe kamen an und sie haben den Puck am Laufen gehalten.“

Niklas Sundblad: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel heute. Insgesamt haben wir schönes und effektives Eishockey gespielt. Wir haben auf das 0:1 direkt geantwortet und insgesamt sechs Tore gemacht. Es freut mich immer, wenn so viele Jungs punkten. Wir genießen den Sieg und ab morgen konzentrieren wir uns dann auf das Spiel gegen Berlin."

Tore:
0:1 (5.) Henrik Eriksson (Andreas Driendl, Norman Hauner) PP1
1:1 (8.) Ryan Jones (Alexander Sulzer, Sebastian Uvira) PP1
2:1 (15.) Alexander Sulzer (Moritz Müller)
3:1 (23.) Charlie Stevens (Alexander Sulzer, Jean-Francois Boucher)
4:1 (25.) Torsten Ankert (Ryan Jones, Mirko Lüdemann)
5:1 (35.) Shawn Lalonde (Andreas Falk, Johannes Salmonsson)
5:2 (41.) Martin Schymainski (Nicolas St-Pierre, Daniel Pietta)
6:2 (60.) Sebastian Uvira (Ryan Jones)

Strafen: Köln 8, Krefeld 8 und 5 + Spieldauer (Mike Mieszkowski)
Zuschauer: 9.587

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