Haie-DebakelKöln - Ingolstadt 1:7

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Dass die Partie am Dienstagabend eine kuriose werden würde, deutete sich schon zu Beginn des ersten Drittels an. Innerhalb von nur 55 (!) Sekunden fielen gleich drei Tore: Zuerst legte Ingolstadts Jeremy Reich vor, Haie-Kapitän John Tripp besorgte den Ausgleich und schließlich stellte Tyler Bouck wieder die bayerische Führung her. Doch damit nicht genug. Thomas Greilinger beendete seine, seit 17 Spielen andauernde, Torflaute und traf innerhalb von 69 Sekunden gleich zwei Mal in die Haie Maschen. Mit drei Treffen im Rückstand ging es in der Domstadt in die erste Pause.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts wechselte Chef-Trainer Uwe Krupp den Torsteher aus – für Danny Aus den Birken setzte er nun auf Youri Ziffzer. Doch auch der wurde von den Gästen schnell bezwungen. Nach lediglich 92 Sekunden stellte Jeffrey Likens auf 4:1. Es folgten Strafen gegen beide Mannschaften und schließlich erhielt Kapitän Tripp eine Spieldauerstrafe wegen eines Bandenchecks gegen Christoph Gawlik. Die Gäste agierten nun in doppelter Überzahl und nutzten diese auch eiskalt aus. Zuerst besorgte Jakub Ficenec den sechsten Treffer für seine Farben und der zuvor gecheckte Christoph Gawlik traf zum 7:1. Nach dem Tor von Jakub Ficenec gellte ein Pfeifkonzert durch die Halle.

Die Fans setzten aber noch eins drauf: Im torlosen Schlussabschnitt sangen sie hämisch „Oh, wie ist das schön“. Haie-Geschäftsführer Thomas Eichin: „Eine Frechheit!“ Auch bei der Mannschaft ist der Fangesang nicht ungehört verhallt und wird noch für einigen Gesprächsstoff in den nächsten Tagen sorgen.

Für die Mannen von Trainer Krupp heißt es nun die Niederlage vergessen, denn am Freitag treten die Haie in Hamburg bei den Freezers an.

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