Haie bleiben Tabellenführer - Caron bei der Rückkehr nach Iserlohn erfolgreichDEL-Spieltag kompakt

Sebastien Caron im Freezers-Trikot zu Gast bei seinem alten Klub, den Iserlohn Roosters Foto © Ice-Hockey-Picture-24/US-SportsSebastien Caron im Freezers-Trikot zu Gast bei seinem alten Klub, den Iserlohn Roosters Foto © Ice-Hockey-Picture-24/US-Sports
Lesedauer: ca. 4 Minuten

Schwenninger Wild Wings – Adler Mannheim 3:5 (1:1, 2:2, 0:2)

Wochenlang hatten die Fans der Schwenninger Wild Wings auf den Tag des Derbys gegen die Adler Mannheim gewartet – enttäuscht wurden sie nicht. Im Gegenteil: Beide Mannschaften lieferten sich in der ausverkauften und stimmungsvollen Helios Arena ein schnelles, intensives Spiel auf Augenhöhe. Torchancen erarbeiteten sich sowohl die Wild Wings als auch die Gäste aus der Kurpfalz zu Hauf. Nick Petersen hatten die Hausherren in Führung gebracht, Jochen Hecht und Jamie Sifers drehten die Partie. Wieder Petersen, Mirko Höfflin sowie Morton Green sorgten für einen 3:3-Pausenstand nach 40 Minuten. Auch der Schlussabschnitt war ein Krimi. Mannheim kam, Schwenningen hielt mit allen Mitteln dagegen. Ronny Arendt markierte das 4:3 aus Sicht der Adler, Christoph Ullmann traf kurz vor Ende ins leere Wild Wings-Tor. Arendt sagte nach der Partie: „Das Spiel war der absolute Wahnsinn. Beide Fanlager haben eine fantastische Stimmung gemacht.“

Tore: 1:0 Nick Petersen (6:42), 1:1 Jochen Hecht (9:59), 1:2 Jamie Sifers (23:37), 2:2 Nick Petersen (27:53/PP1), 2:3 Mirko Höfflin (35:19), 3:3 Morton Green (39:23/PP1), 3:4 Ronny Arendt (56:50), 3:5 Christoph Ullmann (59:40/EN)
Zuschauer: 6.079

ERC Ingolstadt - EHC Red Bull München 4:1 (1:0, 3:0, 0:1)


Das Derby in Ingolstadt sollte zumindest vom Ergebnis her eine deutliche Angelegenheit werden. Patrick Köppchen hatte den ERC Ingolstadt mit seinem ersten Saisontreffer bereits nach nur zwei Minuten in Führung gebracht. Nach dem ersten Wechsel allerdings ging die Ingolstädter Sturmpower munter weiter. Innerhalb von nur acht Minuten erhöhten die Panther auf 4:0. Der letzte Abschnitt stellte die Ingolstädter vor keine großen Probleme mehr. München kam zumindest durch den Treffer von Jon DiSalvatore zum Ehrentreffer. Es sollte das einzige Tor der „Bullen“ am Wochenende bleiben.

Tore: 1:0 Patrick Köppchen (2:09), 2:0 John Laliberte (21:05), 3:0 Travis Turnbull (25:56/PP1)), 4:0 Eddy Rinke-Leitans (28:04/PP1), 4:1 John DiSalvatore (51:32)

Zuschauer: 4.188

Düsseldorfer EG – Grizzly Adams Wolfsburg 1:2 (0:0, 0:1, 1:0, 0:1) n.V.


Ausgerechnet bei seinem alten Arbeitgeber, der Düsseldorfer EG, war die Partie für Wolfsburgs Simon Danner nach einem Bandencheck kurz vor Ende des zweiten Drittels gelaufen. Bis dahin hatten die Grizzly Adams durch den Treffer von Tyler Haskins wenige Sekunden zuvor in Führung gelegen. Andy Hotham per Schlagschuss sorgte für spannende Schlussminuten im Düsseldorfer ISS Dome. Inder regulären Spielzeit wollte kein Treffer mehr fallen. Dann war es allerdings in der Overtime soweit. Wieder war es Haskins, der das Spiel mit seinem zweiten Treffer des Abends entschied. Die DEG kann mit vier Punkten aus dem Wochenende zufrieden sein, Wolfsburg holte deren fünf.

Tore: 0:1 Tyler Haskins (37:03), 1:1 Andrew Hotham (5016/PP1), 1:2 Tyler Haskins (63:03)

Zuschauer: 3.427

Iserlohn Roosters - Hamburg Freezers 2:5 (0:0, 1:4, 1:1)

„Ketchup-Flaschen-Effekt“ in Iserlohn: Zwischen den heimischen Roosters und den Hamburg Freezers passierte im ersten Abschnitt nicht allzu viel, dafür im zweiten Drittel umso mehr. Die Gäste, bei denen Ex-IEC-Keeper Sebastien Caron, der erst vor zwei Wochen von Iserlohn nach Hamburg gewechselt war, im Kasten stand, trafen im Mitteldurchgang gleich vier Mal. Martin Sertich konnte zumindest kurz vor der zweiten Pause anschließen. Ein wenig Hoffnung keimte aus Seiten der Gastgeber auf, als Alex Foster das 2:4 aus Sicht markierte, Adam Mitchell von den Freezers stellte den alten Abstand allerdings wieder her. Iserlohn hatte nichts mehr hinzuzusetzen, so dass es bei dem Resultat blieb.

Tore: 0:1 Jerome Flaake (22:08), 0:2 Daniel Nielsen (26:32), 0:3 Julian Jakobsen (34:11), 0:4 Philippe Dupuis (35:32), 1:4 Martin Sertich (37:14/PP1), 2:4 Alex Foster (45:34), 2:5 Adam Mitchell (50:30)

Zuschauer: 3.063

Straubing Tigers – Augsburger Panther 4:1 (0:0, 3:1, 1:0)


[AD_MRECT]Fast 5.000 Fans im Stadion am Pulverturm zu Straubing bekamen beim Match der Tigers gegen den AEV einiges geboten. Blieb die Partie im ersten Drittel noch torlos, kam der Stadionsprecher im zweiten Durchgang mit den Toransagen nur schwer hinterher. Innerhalb von 47 Sekunden fielen drei Tore, die eine 2:1-Führung der Hausherren zur Folge hatte. Blaine Down erhöhte kurz vor der zweiten Sirene auf 3:1 für die Tigers. Augsburg probierte in den letzten 20 Minuten nochmal alles, doch nur Straubing traf: Peter Flache setzte den Schlusspunkt unter einer unterhaltsame Partie.

Tore: 1:0 Kris Beech (32:26), 1:1 André Reiß (32:53/PP1), 2:1 Florian Ondruschka (33:13), 3:1 Blaine Down (38:59), 4:1 Peter Flache (58:36)

Zuschauer: 4.875

Thomas Sabo Ice Tigers – Kölner Haie 3:5 (0:1, 1:3, 2:1)


Das Spitzenspiel des 15. Spieltages hielt, was es versprach. Der alte und der neuen Tabellenführer aus Köln lieferte sich ein Duell auf Augenhöhe mit den heimischen Nürnbergern. Rok Ticar hatte die Haie in Führung gebracht, Jamie Pollock per Gewaltschuss ausgeglichen. Dann ging es in Richtung Ice Tigers-Tor: Yared Harogs in Unterzahl, Chris Minard im Powerplay sowie Alex Weiß schraubten das Ergebnis auf 4:1 für die Gäste. Alles gelaufen? Nein. Jason Jaspers und Yan Stastny ließen die Franken wieder hoffen. Allerdings ohne Erfolg. Rund zweieinhalb Minuten vor dem Ende traf Haie-Kapitän John Tripp zum 5:3 aus Kölner Sicht und machte damit den sechsten Sieg in Folge perfekt.

Tore: 0:1 Rok Ticar (7:54), 1:1 Jamie Pollock (29:16/PP1), 1:2 Yared Hagos (34:55/SH1), 1:3 Chris Minard (37:08/PP1), 1:4 Alexander Weiß (38:37), 2:4 Jason Jaspers (45:11), 3:4 Yan Statstny (54:07/PP1), 3:5 John Tripp (57:13/PP1)

Eisbären Berlin - Krefeld Pinguine 3:1 (1:1; 0:0; 2:0)

Es war, wie schon am Freitag gegen Ingolstadt, erneut die Reihe um Eisbären-Kapitän André Rankel, welche die Berliner Toreproduktion in Gang brachte. Julian Talbot (17. Spielminute) sorgte in Überzahl für die Führung der Hauptstädter. Krefelds Ausgleich war ein klassischer „Abstauber“. Kevin Clark (18.) bugsierte die Scheibe letztlich zum 1:1 über die Linie. Im Mittelabschnitt überstanden die Pinguine eine fünfminütige Unterzahlsituation, nachdem Roland Verwey Berlins Casey Borer mit seinem Schläger im Gesicht getroffen hatte. Die Eisbären agierten im Powerplay vor dem gegnerischen Tor überwiegend zu kompliziert, um häufiger erfolgreich zum Abschluss zu kommen. Gelegenheit zum Üben gab es allerdings genug. Und wer hätte es gedacht? Julian Talbot mit seinem zweiten Überzahltreffer des Nachmittags schaffte es dann doch – 2:1 (54.). Barry Tallackson versenkte in der Schlussminute den Puck im verwaisten Krefelder Tor zum 3:1 Endstand für die Eisbären. 

Tore: 1:0 (16:36) Talbot – Mulock/Rankel PP; 1:1 (17:52) Clark – Courchaine; 2:1 (53:19) Talbot – Mulock/Braun, L. PP; 3:1 (59:39) Tallackson – Olver EN

Zuschauer 12.300

Zuschauer: 5.517

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DEL Hauptrunde

Dienstag 26.10.2021
EHC Red Bull München München
- : -
Bietigheim Steelers Bietigheim
Donnerstag 28.10.2021
ERC Ingolstadt Ingolstadt
- : -
Kölner Haie Köln
Freitag 29.10.2021
Eisbären Berlin Berlin
- : -
Fischtown Pinguins Bremerhaven
Iserlohn Roosters Iserlohn
- : -
Düsseldorfer EG Düsseldorf
EHC Red Bull München München
- : -
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
Straubing Tigers Straubing
- : -
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
Bietigheim Steelers Bietigheim
- : -
Adler Mannheim Mannheim
Krefeld Pinguine Krefeld
- : -
Augsburger Panther Augsburg
Sonntag 31.10.2021
Fischtown Pinguins Bremerhaven
- : -
Bietigheim Steelers Bietigheim
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
- : -
Eisbären Berlin Berlin
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
- : -
Iserlohn Roosters Iserlohn
Kölner Haie Köln
- : -
Krefeld Pinguine Krefeld
Adler Mannheim Mannheim
- : -
Straubing Tigers Straubing
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
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ERC Ingolstadt Ingolstadt
Düsseldorfer EG Düsseldorf
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EHC Red Bull München München