Haie bleiben dranKöln - Hamburg 4:3

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„Das war ein sehr gutes Eishockeyspiel“, freute sich Uwe Krupp nach dem dritten Dreier seiner Mannschaft in Serie, „die letzte Niederlage gegen Hamburg saß uns in den Knochen. Da wurden wir gut abgefertigt“, erinnerte er zudem an das 1:7 von Anfang Dezember, „aber die Mannschaft war sehr fokussiert und emotional, ohne überdreht zu sein.“

Die 11.127 Zuschauer sahen nicht nur sieben Tore in einem starken DEL-Spiel – sondern vor allem einige kuriose Treffer. Los ging es nach 45 Sekunden, als John Tripp durch einen Baunertrick zum 1:0 für den KEC erfolgreich war. Doch in dieser Phase waren die Hanseaten stärker. Ein abgefälschter Schuss von Jerome Flaake schlug schon in der dritten Minute zum 1:1 ein. David Wolf erzielte in der zehnten Minute das 2:1 für Hamburg, als er vors Tor zog und durch die Schoner von Danny aus den Birken traf.

In der 25. Minute glichen die Haie aus. Charlie Stephens holte aus – und auch sein Schuss wurde abgefälscht. Das kurioseste aller Tore erzielte aber Philip Riefers. Der junge Hai verlor seinen Schläger, bekam an der Bank den Schläger von John Tripp, bekam dann die Scheibe von Rok Ticar und traf mit Tripps Schläger zum 3:2 (30.). Ebenfalls ungewöhnlich war das 4:2 von Andreas Holmqvist, dessen Querpass von der Kufe des Freezers-Spielers Nicolas Krämmer abgefälscht wurde (47.). Kurz darauf verkürzte Mathieu Roy zwar auf 3:4, der KEC verteidigte aber den Sieg.

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