Haie als "Spielverderber"

Die "Alex Hicks Initiative"Die "Alex Hicks Initiative"
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"Wir waren top vorbereitet, weil wir uns auf eine starke Krefelder Mannschaft eingestellt hatten", erklärte Hans Zach nach dem Spiel am zweiten Weihnachtsfeiertag vor ausverkauftem Haus in Krefeld. Mehr als 8.000 Zuschauer sorgten für eine prächtige Kulisse und viel Unterstützung für die Gastgeber, die sich gleich im ersten Drittel zahlreiche Torchancen erspielten, doch immer wieder am glänzenden Chris Rogles im Kölner Tor scheiterten. Köln schlug erst zum Ende des ersten Drittels zu, als Robert Müller einen Augenblick lang nicht wusste, wo die Scheibe war. Colin Beardsmore, der sich in der ersten Reihe sehr wohl zu fühlen scheint, war zur Stelle und traf.
Bei den Haien war Alex Hicks wieder im Kader, Hans Zach verzichtete dennoch auf die Wiederherstellung des Paradesturms Hicks/McLlwain/Roy, er brachte Roy im dritten Sturm, um diesen torgefährlicher zu machen. Alex Hicks zeigte gleich wieder, warum er für die Haie wertvoll ist - er sorgte für reichlich Stress vor dem gegnerischen Tor. Überragend war neben Chris Rogles allerdings wieder einmal Dave McLlwain. Sein Puckhandling und seine Übersicht sind immer wieder beeindruckend, seine Qualitäten sind altersunabhängig, was ihn besonders wertvoll macht. Er sorgte mit einem Doppelschlag im zweiten Drittel für die Entscheidung zugunsten der Gäste, die sich eigentlich nur noch durch dumme Strafen wie "Spielverzögerung" oder einen zweifelhaften Penalty-Shot in Gefahr bringen ließen. Die Haie spielen nun im Zwei-Tages-Rhythmus weiter und hoffen, die Verletzenmisere bis zur Rückkehr der U20-Nationalspieler weiterhin so gut wie zuletzt zu überstehen.
Alexander Brandt

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