Gruseliges Drittel für die Wild Wings an HalloweenDEL kompakt

Dimitri Pätzold verließ nach dem ersten Drittel den Schwenninger Kasten und machte für Jannis Ersel Platz. (Foto: Imago)Dimitri Pätzold verließ nach dem ersten Drittel den Schwenninger Kasten und machte für Jannis Ersel Platz. (Foto: Imago)
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Schwenninger Wild Wings – Grizzly Adams Wolfsburg 1:9 (1:7, 0:1, 0:1)

Unfassbar dürfte es ganz gut treffen. Als das erste Drittel vorbei war, führten die Niedersachsen mit sage und schreibe 7:1. Das dürfte einen DEL-Rekord für ein Drittel darstellen. Dabei brachte Simon Danner die Wild Wings in der dritten Minute sogar in Führung, doch schon 38 Sekunden später glich Norm Milley aus, danach trugen sich noch Brent Aubin (2), Mark Voakes, Sebastian Furchner, Tim Hambly und Matt Dzieduszycki vor der Drittelpause in die Torschützenliste ein. Vier Tore erzielte Wolfsburg in Überzahl, zwei in Unterzahl. Der Schwenninger Nick Palmieri, der erst vor wenigen Tagen verpflichtet worden ist, kassierte in der elften Minute fünf Minuten und eine Spieldauerstrafe wegen Checks gegen den Kopf- und Nackenbereich. Zweistellig wurde es aber nicht mehr: Gerrit Fauser und Aubin mit seinem dritten Tor sorgten für den 9:1-Sieg der Grizzly Adams. Zuschauer: 3486.

ERC Ingolstadt – Düsseldorfer EG 5:4 (0:1, 1:2, 4:1)

Michael Davies sorgte für eine 2:0-Führung der Rheinländer beim Deutschen Meister. Erst traf er in der 17. Minute und erhöhte dann im Powerplay auf 2:0. Brandon Buck verkürzte in der 29. Minute auf 1:2. Die Panther kamen dadurch jedoch noch nicht so recht ins Spiel, denn Daniel Kreutzer markierte gut zwei Minuten vor der Pause das 3:1 für Düsseldorf. Dann aber schlug der Meister zurück: Im Schlussabschnitt machten Patrick Hager (2), Brandon Buck und Jeff Szwez aus dem 1:3 ein 5:3. Alexei Dmitriev verkürzte nochmal, doch die Punkte blieben beim ERC. Zuschauer: 3394.

Hamburg Freezers – Augsburger Panther 4:0 (0:0, 2:0, 2:0)

Während das erste Drittel in Schwenningen zum Schützenfest mutierte, blieben die ersten 24 Minuten in Hamburg torlos. Mathieu Roy traf dann ebenso in Überzahl wie neun Minuten später Thomas Oppenheimer, der das 2:0 markierte. Im Schlussdrittel wurde es endgültig Oppenheimers Spiel. Denn mit zwei weiteren Toren stellte er den 4:0-Endstand her. Zuschauer: 7713.

Straubing Tigers – Eisbären Berlin 5:3 (1:0, 2:1, 2:2)

Die Tigers können noch gewinnen! Und noch besser für Straubing: Blaine Down stand wieder auf dem Eis – und hatte in der 18. Minute die Gelegenheit, sein Team per Penalty in Führung zu bringen. Berlins Goalie Mathias Niederberger verhinderte jedoch den Einschlag. In der 19. Minute ließ René Kramer die Straubinger Fans dann aber doch jubeln. Und selbst der Ausgleich von André Rankel (24.) brachte das DEL-Schlusslicht nicht aus der Ruhe. Dylan Yeo (26.) und dann doch noch Blaine Down (29.) erhöhten auf 3:1. Im letzten Drittel brachten die Tigers den Berlinern endgültig das Gruseln bei: Neuzugang Nicolas Deschamps und Sache Treille machten mit der 5:1-Führung perfekt. Kurz vor dem Ende verkürzten Frank Hördler (59.) und Marcel Noebels (60.) auf 3:5. Das war aber nur noch Kosmetik. Zuschauer: 4085.

EHC Red Bull München – Krefeld Pinguine 4:5 (0:0, 2:0, 2:4, 0:1) n.P.

Michael Wolf brachte die Roten Bullen in der 23. Minute in Führung und nutzte dabei die zweite Überzahlgelegenheit des Spiels. Daryl Boyle baute den Vorsprung in der 37. Minute auf 2:0 aus. War’s  das für Krefeld? Mitnichten! Kyle Sonnenburg und Herberts Vasiljevs glichen per Doppelschlag in der 43. Minute aus; Martin Schymainski war für die erste Krefelder Führung verantwortlich. Daniel Sparre erzielte im Powerplay zwar das 3:3 (57.) und leitete so die hochspannende Schlussphase ein: doch Andreas Driendls traf in der 59. Minute zur erneuten Krefelder Führung. Doch mit einem zusätzlichen Feldspieler aus dem Eis markierten die Hausherren 50 Sekunden vor dem Ende noch das 4:4 durch Mads Christensen. Andreas Driendl machten den Gästesieg im Penaltyschießen perfekt. Zuschauer: 3416.

Iserlohn Roosters – Kölner Haie 4:1 (0:0, 2:1, 2:0)

Das nennt man dann wohl Punktlandung. Es standen nur noch drei Sekunden im zweiten Drittel auf der Uhr, als Alexander Foster eine doppelte Überzahlsituation vor ausverkauftem Haus zum 2:1 für Iserlohn nutzte. Zuvor hatte Brent Raedeke die Hausherren in Führung geschossen; Michael Iggulden markierte weniger als eine Minute später das 1:1. Von diesem späten Treffer im Mittelabschnitt erholten sich die Kölner nicht mehr: Mike York (56.) und Chad Bassen (60., ENG) erhöhten auf 4:1. Zuschauer: 4997.

Aktuelle Wettangebote zur DEL
Aktuelle Wettangebote zur DEL