Großer Aufwand, kein Ertrag

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
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Am Sonntagabend unterlagen die Grizzly Adams Wolfsburg den Frankfurt Lions mit 4:5 (2:2/1:1/1:2). Dabei war es wie so oft in den letzten Spielen. Der DEL-Aufsteiger bot dem Top-Team aus Hessen einen großen Kampf, konnte gleich dreimal einen Rückstand ausgleichen, um sich dann am Ende durch zwei individuelle Fehler selbst um den verdienten Lohn zu bringen.

Schon nach 41 Sekunden gingen die Frankfurt Lions durch Layne Ulmer in Führung (1.). In Überzahl antworteten die Grizzly Adams mit dem 1:1, Jan Zurek traf durch die Hosenträger von Lions-Goalie Ian Gordon (7.). Nur Sekunden später tauchte Mark Kosick frei vor dem Tor auf, doch er fand in Gordon seinen Meister (8.). In Überzahl brachte Jeff Heerema sein Team erneut in Führung (15.). Doch wieder fand das SKODA Team schnell eine Antwort, Christoph Höhenleitner glich zum 2:2 aus (17.).

Im zweiten Abschnitt das gleiche Spiel: Frankfurt geht durch Hahn 2:3 in Führung (32.), Wolfsburg kommt durch Michael Henrich zum 3:3 Ausgleich (38.).

Als Tim Regan sein Team in der 42.Minute im Powerplay erstmals in Führung brachte, schienen die Grizzlys für ihren enormen Aufwand auch mal mit Punkten belohnt werden zu können. Doch innerhalb von zwei Minuten machte sich der EHC seine Arbeit selbst zunichte. Zweimal hätten die Grizzlys klären können, vertändelten stattdessen die Scheibe. Die Lions angelten sich den Puck und Jason Young trifft zum 4:4 Ausgleich (50.). Zwei Minuten später war es wieder Young, der per Bauerntrick das fünfte Tor nachlegte (52.). Höhenleitner hatte nach Querpass von Regan den abermaligen Ausgleich auf dem Schläger, verpasste aber (56.). So hatten die Grizzlys wieder ein kämpferisch starkes und leidenschaftliches Spiel geboten, standen am Ende aber erneut ohne Punkte da.

Das nächste Heimspiel bestreiten die Grizzly Adams am kommenden Sonntag. Ab 18.30 Uhr sind die Krefeld Pinguine zu Gast in der VOLKSBANK BraWo Eisarena.