Grizzyls fegen Berlin vom EisDEL kompakt

Jubelnde Wolfsburger: Die Grizzlys gewannen mit 7:1 gegen die Eisbären Berlin. (Foto: dpa)Jubelnde Wolfsburger: Die Grizzlys gewannen mit 7:1 gegen die Eisbären Berlin. (Foto: dpa)
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Fischtown Pinguins Bremerhaven – Schwenninger Wild Wings 3:4 (2:0, 2:2, 0:1, 0:1) n.V.

Am heutigen Spieltag empfingen die Fischtown Pinguins die Schwenninger Wild Wings. Und gerade für die Gäste ging es in dieser Partie um richtig viel, denn Platz zehn sollte unbedingt noch erreicht werden. Gleich zu Beginn waren die Gastgeber zunächst am Drücker, es folgte das 1:0. Links von der Bande passte Jason Bast scharf in die Mitte. Auf Höhe des zweiten Pfosten tauchte Jordan George auf und platzierte den Puck rechts im Kasten von Dustin Strahlmeier. Für George ist es der siebte Saisontreffer. Keine vier Minuten später nutze dann auch Jack Combs seine Chance und traf zum 2:0 für die Gastgeber. Mit dieser Führung ging es in die erste Pause. Dann ging es ziemlich schnell. Die Wild Wings nutzen einen schlechten Wechsel der Pinguine. Aus dem rechten Bullykreis passt Andrée Hult auf Kalle Kaijomaa. 2:1. Doch innerhalb von nur 26 Sekunden machte Jérome Samson für Bremerhaven dann das 2:2. In der 35. Spielminute traf Mike Hoeffel zum 3:2. Mit der Führung ging es dann in das letzte Drittel. Dort passierte zunächst recht wenig, ehe Daniel Schmölz in der 59. Minute für die Gäste den Ausgleich schaffte. Es ging in die Verlängerung, wo die Wild Wings dann ihre Chance nutzen. In Überzahl machte Will Action den Siegtreffer.

Grizzlys Wolfsburg – Eisbären Berlin 7:1 (3:0, 2:1, 2:0)

Die Grizzly Adams empfingen heute die Eisbären Berlin. Somit traf der Tabellensechste auf den Zehnten. Bei den Gästen stand zunächst Maximilian Franzreb zwischen den Pfosten. Die Partie startete gleich vielversprechend. Wegen eines Bandenchecks musste Louis-Marc Aubry vom Eis. Dieses nutzen die Grizzlys, um gleich in der ersten Spielminute durch den Treffer von Brent Aubin in Führung zu gehen. Keine drei Minuten später machte Gerrit Fauser für den Gastgeber das nächste Tor – 2:0. Berlin hat gleich zu Beginn einen schlechten Auftakt bei einem so wichtigen Spiel. In der 11. Spielminute kassierte Franzreb dann das 3:0 durch Tyler Haskin. Es folgte ein Torwartwechsel auf Seiten der Gäste. Im zweiten Drittel fand Berlin dann besser in die Partie und wusste die Überzahl zu nutzen. Darin Olver kommt mit Tempo über die linke Seite und spielt dann in die Mitte. Dort ist Spencer Machacek zur Stelle. 3:1. In der 39. Minute kommen dann die Wolfsburger wieder zurück und Brent Aubin macht das 4:1. Es war ein wichtiger Treffer, denn die Berliner schienen das Spiel immer mehr in den Griff zu bekommen. In Überzahl machte Gerrit Fauser dann kurze Zeit später das 5:1. Für Fauser war es das 10. Saisontor. Es ging in den Schlussabschnitt. Innerhalb von zwei Minuten trafen für die Wolfsburger Brent Aubin, der damit den Hattrick perfekt macht und Sebastian Furchner. Berlin hatte dem nicht mehr viel entgegenzusetzen, so kann man auf jeden Fall ein Spiel gewinnen.

EHC Red Bull München – Düsseldorfer EG 5:2 (1:0, 1:1, 3:1)

Als Spitzenreiter strebt der Deutsche Meister natürlich erneut an, sich als beste Mannschaft der Hauptrunde zu beweisen. München will die Tabellenführung halten, Düsseldorf hingegen unbedingt noch in die Play-offs. Im ersten Drittel passierte zunächst nicht allzu viel. Erst in der 19. Minute machte Yannic Seidenberg im Powerplay den Treffer zum 1:0. Für Seidenberg war es heute sein 800. DEL-Spiel. Mit einer knappen Führung ging es in die erste Pause. Gleich zu Beginn des zweiten Drittels sorgte Jason Jaffray mit einer Einzelleistung zum 2:0. Für Jaffray war es der 18. Saisontreffer. Doch dann kamen die Gäste zurück. Nach einem schönen Zusammenspiel zwischen Rob Collins und Brandon Yip, machte dieser den Treffer. 2:1. Doch für Yip war die Partie dann auch zu Ende. Mit Ablauf des Drittels musste er aufgrund eines Stockschlages gegen Jason Jaffray vom Eis. Es ging in das letzte Drittel. In Überzahl zog Jon Matsumoto ab und trifft, 3:1. Keine Minute später markierte Daryl Boyle sein sechstes Saisontor für die Müncher und traf zum 4:1. Die Gäste kämpften und gaben sich nicht auf. Das wurde in der 48. Minute dann belohnt, als Drayson Bowmann für die Rheinländer traf. 4:2. Doch es brachte am Ende alles nichts. In der 60. Minute traf Keith Aucoin dann das Empty Net.

Augsburger Panther Thomas Sabo Ice Tigers 4:0 (2:0, 1:0, 1:0)

Die Augsburg Panther empfingen heute die Ice Tigers aus Nürnberg. Die Gäste sind nach dem Sieg im Penaltyschießen am Freitag gegen München nicht mehr von ihrem Viertelfinalkurs abzubringen. Das erste Drittel geht los. Schon nach fünf Minuten gingen die Gastgeber in Führung. Drew LeBlanc zieht über die linke Seite in der Angriffszone. Im Bullykeis angekommen behält er die Übersicht, legt überlegt zurück in die Mitte. Dort kommt dann Ben Hanowski und trifft zum 1:0. Es geht direkt weiter und Evan Trupp erhöht zum 2:0. Somit gehen die Augsburger mit der Führung in das zweite Drittel.

Die Panther legen einen überzeugenden Auftritt hin, sind bissiger. In der 36. Minute trifft Justin Shugg zum 3:0. Die Ice Tigers finden einfach nicht richtig in das Spiel. Das letzte Drittel geht los. In Überzahl zieht Gabe Guentzel aus zentraler Position ab und trifft zum 4:0. Gegen den Tabellenzweiten zeigten die Augsburger zwar eine starke Leistung, gebracht hat es jedoch am Ende alles nichts.

Krefeld Pinguine ERC Ingolstadt 1:2 (1:1, 0:1, 0:0)

Die Krefeld Pinguine empfingen heute die Gäste aus Ingolstadt. Als Tabellenletzter ist Krefeld mit 152 Gegentreffern aber auch die Schießbude der Liga. Für die Ingolstädter sieht es da schon besser als. Als Tabellensiebter gingen sie in die Partie. Nach einem Scheibengewinn in der 8. Spielminute von Marcel Müller kommen die Gastgeber über Daniel Pietta zum Zug. Dann kommt der Pass an Mike Collins – Tor. 1:0. Doch die Ingolstädter wollen den Ausgleich. In der 14. Minute trifft Darryl Boyce in Überzahl zum 1:1. Es ging in das zweite Drittel. Martin Buchwieser behauptet sich hinter dem Tor, passt zu Jean-Francois Jacques. Dieser wandelt den Pass um. 1:2. Im Schlussabschnitt passierte dann nicht mehr viel. Die Gäste drehten die frühe Führung der Krefelder und drehten somit das Spiel im Mittelabschnitt.

Straubing Tigers – Iserlohn Roosters 2:3 (1:0, 1:2, 0:1)

Der Tabellenneunte empfing heute den Vorletzten. Somit war es ein wichtiges Spiel für die Iserlohner. Doch zu Rang zehn fehlten den Roosters noch 14 Punkte. Links aus der neutralen Zone passte Sean Sullivan diagonal an die blaue Line zu Rene Röthke. Dieser wandelte den Pass um und traf in der 8. Spielminute zum 1:0. Im ersten Drittel war dies auch der einzige Treffer, somit gingen die Straubing Tigers mit der Führung in den zweiten Spielabschnitt. Und dort ging es gleich gut weiter. In der neutralen Zone bekommt Adam Mitchell die Scheibe, 2:0. Doch die Gäste legen nach. Rechts aus der Rundung passte Blaine Down wunderbar in die Mitte. Dylan Wruck traf, 2:1. Und die Roosters waren noch nicht fertig. Johan Larsson brachte den Puck von links zum Tor. Doch Matt Climie war dran und ließ somit den Puck abprallen. David Dziurzynski nutzte seine Chance und machte den Ausgleich. Im letzten Spielabschnitt fiel dann die Entscheidung. In der 49. Minute macht Louie Caporusso den Siegtreffer für die Gäste.

Kölner HaieAdler Mannheim 2:4 (0:1, 1:1, 1:2)

Ein richtig spannendes Spiel fand am heutigen Spieltag in Köln statt. Beide Teams lagen gleich auf und wollten es möglichst zeitnah auf die sicheren Play-off-Plätze schaffen. Die Haie gingen jedoch mit dem besseren Torverhältnis in die Partie. Es ging in das erste Drittel. In der 16. Spielminute gingen die Gäste durch den Treffer von Daniel Sparre in Führung. Dabei hatten die Kölner Haie mehr Scheibenbesitz, konnten diesen aber nicht richtig nutzen und in Tore umwandeln. Erst in der 26. Spielminute dann der Ausgleichstreffer. Es waren gerade mal fünf Minuten im Powerplay gespielt, da nutze Shwan Lalonde seine Chance. 1:1. Doch das sollte im zweiten Spielabschnitt nicht das einzige Tor gewesen sein. In der 40. Spielminute erhöhten die Gäste durch Garrett Festerling. Somit gingen die Kölner Haie mit einem Rückstand in die zweite Pause. Kaum drei Minuten waren im Schlussabschnitt gespielt, da setzte David Wolf im Powerplay die Scheibe rein. Die Kölner Haie gingen daraufhin mehr in die Offensive – mit Erfolg. Ehrmhoff spielte die Scheibe in den Slot, Lalonde wandelte sie gekonnt um. 2:3. In der 60. Minute dann die Entscheidung. Ronny Arendt traf ins leere Tor. Für die Adler war es das zweite Sechs-Punkte Wochenende.  

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