Grizzlys Wolfsburg und Straubing Tigers gewinnen am Freitag10. Auflage des Gäubodenvolksfestcups

Jeremy Williams erzielte das 4:2 für die Straubing Tigers. (Foto: dpa/picture alliance)Jeremy Williams erzielte das 4:2 für die Straubing Tigers. (Foto: dpa/picture alliance)
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Grizzlys Wolfsburg – ERC Ingolstadt 4:3 n.P. (2:1, 0:0, 1:2, 1:0)

Wer bereits länger Eis unter den Kufen  hat, war von Anfang an klar. Die Grizzlys konnten diesen Vorteil bereits früh ausspielen und hatten das erste Drittel mehr oder weniger deutlich für sich gestalten können. Im zweiten Abschnitt war es dann mitunter sehr zerfahren, was zum frühen Saisonzeitpunkt aber wenig verwunderlich war. Nach dem dritten Wolfsburger Treffer im Schlussdrittel ahnte man das Spiel schon entschieden, doch der ERC wollte nicht aufgeben und kam noch zum Ausgleich. Da die Turnierregeln keine Verlängerung vorsehen, kam es sofort zum Penaltyschießen. In diesen traf nur Kris Foucault, der die Niedersachsen damit ins Finale am Sonntag brachte. Titelverteidiger Ingolstadt spielt dieses Mal um Platz drei.

Tore: 1:0 (3:32) Cole Cassels (Wade Bergman), 2:0 (10:42) Christoph Höhenleitner (Brent Aubin), 2:1 (15:38/PP) Mike Collins (Patrick Cannone, Thomas Greilinger), 3:1 (47:34) Christoph Höhenleitner (Wade Bergman, Brent Aubin), 3:2 (55:45) Tyler Kelleher (Mike Collins, Fabio Wagner), 3:3 (58:37/EA) Jerry D'Amigo (Dustin Friesen), 4:3 (65:00) Kristopher Foucault                                                

Strafminuten: 10:4 (4:2, 6:2, 0:0)

Straubing Tigers – Thomas Sabo Ice Tigers 4:3 (1:2, 2:0, 1:1)

Im Abendspiel gaben zunächst die Gäste aus Franken den Ton an. Hinzu kam eine doppelte Unterzahl der Straubinger und das ließen sich die Ice Tigers nicht entgehen. Wenig später fiel der zweite Gästetreffer, doch in Überzahl kamen die Hausherren ins Spiel. Diese steigerten sich, bis es eine Partie auf Augenhöhe war und das wurde mit dem Anschlusstreffer belohnt. Ausgeglichen ging es auch im Mitteldrittel weiter. Doch etwa zur Hälfe des Abschnitts konnten die Hausherren die Sache zu ihren Gunsten drehen. Kurz vor Drittelende wurde es dann etwas hitzig, doch die Schiedsrichter trennten die Duellanten zügig, so dass es bei einem heftigen Gerangel blieb. In den letzten 20 Minuten kontrollierten die Tigers ihre Gäste und das Spielgerät. Mit Straubings viertem Tor zehn Minuten vor der Sirene sollte die Angelegenheit eigentlich durch sein, doch in den letzten drei Minuten kratzen die Ice Tigers noch mal. Vor allem als diese erneut doppelte Überzahl hatten und dazu auch noch den Goalie zogen. Doch es reichte nur noch zu Anschlusstreffer.

Tore: 0:1 (7:14/PP2) Dane Fox (Tom Gilbert, Taylor Aronson), 0:2 (8:29) Brandon Buck (Patrick Reimer), 1:2 (11:28) Sven Ziegler (Marcel Brandt), 2:2 (29:10) Stefan Loibl (Jeremy Williams), 3:2 (31:00) Benedikt Schopper (Stefan Loibl), 4:2 (50:04) Jeremy Williams (Stefan Loibl), 4:3 (59:38/PP2EA) Chris Brown (Philippe Dupuis)

Strafminuten:  14:36 (6:6, 2:6+10, 6:4+10)

Zuschauer: 2.100 (Tagesticket)

Somit treffen am Sonntag um 14.30 Uhr der ERC Ingolstadt auf die Thomas Sabo Ice Tigers und spielen Platz 3 aus. Das Finale im Abendspiel zwischen den Straubing Tigers und den Grizzlys Wolfsburg startet um 18 Uhr.

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