Grizzlys verlieren gegen Frankfurt

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
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Mit 2:4 (0:3/2:0/0:1) mussten sich die Grizzly Adams Wolfsburg am Donnerstagabend den Frankfurt Lions geschlagen geben. Zwei Tore durch Robby Sandrock und Christoph Wietfeldt ließen den EHC im Mitteldrittel auf einen Punktgewinn hoffen, doch trotz zahlreicher Überzahlsituationen gelang den Grizzlys kein weiterer Treffer. So besiegelte ein Empty-Net-Goal in der Schlussminute die Niederlage.

Spielerisch gute Ansätze boten die Grizzlys im ersten Abschnitt, allerdings ohne dabei effektiv zu sein. Wie es geht, zeigten die Gäste aus Frankfurt. Zwei Strafzeiten gegen den EHC, zwei Tore für die Lions. Der Torschütze hieß beide Male Chris Taylor (9./18.). Als dann Simon Danner kurz vor der ersten Pause den dritten Treffer folgen ließ, sahen die Gäste schon wie der sichere Sieger aus.

Scheinbar fand EHC-Trainer Toni Krinner in der ersten Pause ähnliche Worte wie letzten Sonntag gegen Köln. Denn mit Wiederbeginn zum zweiten Abschnitt präsentierten sich die Grizzlys auf einmal besser in den Zweikämpfen sowie zielstrebiger zum Tor, wurden dafür schließlich auch umgehend belohnt. In doppelter Überzahl hämmerte Robby Sandrock den Puck zum 1:3 in die Maschen (23.). Insgesamt 49 Strafminuten sammelten die Frankfurter im Mitteldrittel, darunter eine Spieldauerstrafe gegen Chris Armstrong nach Foul mit Verletzungsfolge an Jason Ulmer, doch mehr als der 2:3 Anschlusstreffer durch Christoph Wietfeldt sollte dem EHC nicht gelingen (26.). Pech hatte zudem Chad Wiseman mit einem Pfostenschuss (32.).

Während es die Grizzlys versäumten, im zweiten Abschnitt dem Spiel die durchaus mögliche Wende zu geben, reduzierten die Lions im Schlussdrittel ihre Strafzeiten und hielten so den EHC auf Distanz. Als die Niedersachsen in der Schlussminute alles auf eine Karte setzten und einen sechsten Feldspieler für ihren Torwart brachten, besiegelte Ex-Grizzly Peter Smrek mit einem Empty-Net-Goal aus dem eigenen Drittel heraus die 2:4 Niederlage (60.).

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