Grizzlys stoppen Negativserie in Krefeld

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
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Die Negativserie von zuletzt drei Niederlagen in Folge konnten die Grizzly Adams am Sonntagnachmittag beenden und mit dem 5:4 (0:0/2:2/3:2) Sieg bei den Krefeld Pinguinen drei wichtige Punkte im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation einfahren. In einer kampfbetonten Begegnung trafen Paul Traynor, Ken Magowan, Kai Hospelt, Blake Sloan und John Laliberte für die Niedersachsen.



EHC-Trainer Toni Krinner hatte größere Laufbereitschaft und vor allem mehr Einsatz im Zweikampf von seinen Spielern gefordert, was die Grizzlys auf dem Eis in Krefeld gut umsetzten. Jeder Check wurde konsequent zu Ende gefahren und im Zweikampf zeigte sich der EHC viel aggressiver als zuletzt. Trotz Großchancen von Jan-Axel Alavaara und Ken Magowan endete das erste Drittel aber torlos.



Während der EHC weiter mit seiner Chancenverwertung haderte, zeigten sich die Gastgeber effektiver. Nach nur 52 Sekunden im zweiten Drittel brachte Michael Endraß sein Team in Führung (21.). Per Doppelschlag innerhalb von 90 Sekunden schlugen die Niedersachsen zurück. Paul Traynor traf zunächst in Überzahl zum Ausgleich (25.), Ken Magowan brachte sein Team in Unterzahl gar in Führung (27.). Bei doppelter Überzahl hätten die Grizzlys nachlegen können, brachten aber nichts Zählbares zustande (35.). Besser machten es die Pinguine, die mit einem Mann mehr den Ausgleich durch Sinan Akdag erzielten (39.).



Torreich wurde es mit Beginn des Schlussdrittels. Die erneute Führung durch Kai Hospelts Schuss in den Winkel (42.) beantworteten die Krefelder mit dem Ausgleich durch Charlie Stephens (43.). Doch schon 14 Sekunden später waren die Grizzlys wieder zur Stelle, Kapitän Blake Sloan hatte von der blauen Linie abgezogen (43.). Als John Laliberte mit einem seiner knallharten Handgelenkschüsse das 5:3 nachlegte (45.), schien der EHC auf der Siegerstrasse zu sein. Zumal fast direkt im Anschluss Akdag mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe in die Kabine musste (47.). In Überzahl waren die Grizzlys aber zu harmlos, um die Entscheidung zu erzwingen. So kamen die Pinguine durch Benedikt Schopper noch einmal zum Anschluss (51.), was an den drei wichtigen Punkten für den EHC aber letztendlich nichts mehr änderte.



"In Krefeld hatten wir uns in der Vergangenheit immer schwer getan. Heute aber haben wir viel Herz gezeigt und uns gegen die Niederlagenserie gewehrt. Durch harte Arbeit haben wir fünf Tore erzielt und so die Negativserie gestoppt", sagte EHC-Trainer Toni Krinner nach dem Spiel.



Am Dienstag, 16.03.2010, empfangen die Grizzly Adams die Iserlohn Roosters zum letzten Heimspiel der Hauptrunde in der VOLKSBANK BraWo EisArena. Anpfiff ist um 19.30 Uhr.


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