Grizzlys rupfen Löwen

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
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Einen erfolgreichen Familientag feierte der EHC Wolfsburg am Sonntagnachmittag. Während sich die jüngsten Grizzly-Fans auf der Hüpfburg oder beim Zielschießen vergnügten, gewannen die DEL-Profis mit 4:2 (1:0/3:1/0:1) gegen die Frankfurt Lions. Christoph Höhenleitner, Ken Magowan, Andreas Morczinietz und Kai Hospelt trafen für die ohne ihre Stürmerstars Peter Sarno und Norm Milley angetretenen Niedersachsen.

Ohne Sarno und Milley, dafür aber wieder mit Daniar Dshunussow als Backup, ging der EHC in die Partie gegen Angstgegner Frankfurt. Gegen die Hessen konnten die Grizzlys in acht Heimspielen bisher erst dreimal gewinnen. Doch trotz der angespannten Personallage und umgebauter Reihen boten die Gastgeber ein starkes Spiel, das mit Blick auf die Tabelle zudem sehr wichtig und demzufolge hart umkämpft war.

Christoph Höhenleitner brachte den EHC nach einem Konter in Überzahl in Führung (10.). Sebastian Furchner (12.) oder Andreas Morczinietz (13.) hätten wenig später nachlegen können, scheiterten aber an Ian Gordon. Frankfurt hatte seine besten Chancen in Überzahl, Jochen Reimer war aber zur Stelle.

Torreich verlief der zweite Abschnitt, den Ken Magowan mit viel Zug zum Tor und dem 2:0 eröffnete (24.). Nach einem Traumpass von Paul Traynor an die gegnerische blaue Linie lief Morczinietz vier Minuten später alleine auf und davon und jagte den Puck zum 3:0 in den Winkel (28.). Doppelt bitter werden die Grizzlys die 32.Minute in Erinnerung behalten. Beim Anschlusstreffer durch Jason Young in Überzahl verletzte sich Reimer am Knie, so dass er nicht mehr weitermachen konnte. Für ihn rückte der erstmals nach seiner Verletzung wieder im Kader stehende Dshunussow ins Tor. Der junge Goalie machte, trotz fehlender Spielpraxis, fortan eine gute Partie. Wichtig für die Grizzlys und wahrscheinlich die Schlüsselsituation der Begegnung, dass Kai Hospelt bei seinem Schuss durch Freund und Feind postwendend den alten Abstand wieder herstellte (34.). Kurz vor Ende des Drittels reagierte Dshunussow noch zweimal glänzend gegen den Paradeblock der Lions (38.), so dass es mit der 4:1 Führung in die zweite Pause ging.

Geschickt verteidigten die Grizzlys im Schlussdrittel, kassierten nur noch ein weiteres Gegentor durch Jason Young (53.) und durften sich mit dem 4:2 Sieg drei wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs gutschreiben.

"Wir hatten an diesem Wochenende nur ein Spiel, da war es wichtig für uns zu punkten. Die Begegnung war hart umkämpft, die individuellen Fehler des Gegners konnten wir gut ausnutzen. Mit Leidenschaft und auch etwas Glück wurden die 3-5 Unterzahlsituationen unbeschadet überstanden. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung", sagte EHC-Trainer Toni Krinner nach dem Spiel.

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DEL Hauptrunde

Mittwoch 19.01.2022
Straubing Tigers Straubing
2 : 1
Adler Mannheim Mannheim
Fischtown Pinguins Bremerhaven
- : -
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
ERC Ingolstadt Ingolstadt
3 : 4
Eisbären Berlin Berlin
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
5 : 3
Bietigheim Steelers Bietigheim
Donnerstag 20.01.2022
Augsburger Panther Augsburg
- : -
Düsseldorfer EG Düsseldorf
Freitag 21.01.2022
Adler Mannheim Mannheim
- : -
Fischtown Pinguins Bremerhaven
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
- : -
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
- : -
Bietigheim Steelers Bietigheim
Eisbären Berlin Berlin
- : -
Straubing Tigers Straubing
Krefeld Pinguine Krefeld
- : -
ERC Ingolstadt Ingolstadt
Sonntag 23.01.2022
Straubing Tigers Straubing
- : -
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
Iserlohn Roosters Iserlohn
- : -
Augsburger Panther Augsburg
Düsseldorfer EG Düsseldorf
- : -
Kölner Haie Köln
EHC Red Bull München München
- : -
Eisbären Berlin Berlin
ERC Ingolstadt Ingolstadt
- : -
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
Fischtown Pinguins Bremerhaven
- : -
Adler Mannheim Mannheim
Bietigheim Steelers Bietigheim
- : -
Krefeld Pinguine Krefeld