Grizzlys nutzen ihre Chancen nicht

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
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Wieder ein Spiel, bei dem den Grizzly Adams die schlechte Chancenverwertung zum Verhängnis wurde. Denn Chancen zu mehr als zwei Toren gab es bei der 2:3 (1:0/1:1/0:2) Niederlage am Dienstagabend gegen die Eisbären Berlin reichlich. So aber waren die Treffer von Andreas Morczinietz und Kai Hospelt erneut zu wenig, um zu Punkten zu kommen.

40 Minuten lang bot der EHC Wolfsburg ein tolles Spiel gegen den Meister und Tabellenführer Eisbären Berlin. Laufstark, gut im Forechecking und mit Zug zum Tor erarbeiteten sich die Grizzlys eine verdiente 2:0 Führung. Andreas Morczinietz mit einem klassischen Bauerntrick hatte das SKODA Team in der sechsten Minute in Front gebracht, Kai Hospelt nach überlegtem Querpass von John Laliberte die Führung ausgebaut (27.). Doch es hätten bis dahin mehr als diese beiden Treffer sein müssen, wären Hospelt (7.), Laliberte (10.), Norm Milley (25.) oder Ken Magowan (31.) nicht so fahrlässig mit ihren allerbesten Möglichkeiten umgegangen. Die Berliner dagegen demonstrierten, wie man eiskalt seine Chancen nutzt. Noch im zweiten Drittel hatte Tyson Mulock nach einem schlechten Wechsel der Grizzlys viel Platz und verkürzte auf 2:1 (32.).

Ganz bitter wurde es für die Gastgeber im Schlussdrittel, das sie über weite Strecken ohne den angeschlagenen Milley absolvieren mussten. Zwar wurden die Hauptstädter nun stärker, doch die Gegentore hatten sich die Grizzlys selbst zuzuschreiben. Beim 2:2 Ausgleich durch Derrick Walser wurde dieser nicht angegriffen, fuhr unbedrängt ins EHC-Drittel und hämmerte die Scheibe neben den Pfosten (43.). Und beim Siegtor der Eisbären standen drei Grizzlys um Sven Felski herum, ohne ihn ernsthaft anzugreifen. Der Berliner Routinier bedankte sich und erzielte das entscheidende 2:3 (56.).

"Das erste Drittel war ausgeglichen, im zweiten Drittel hätten wird das Spiel entscheiden können. Wir hatten viele Chancen, sie aber nicht genutzt. Meistens rächt sich das und man bekommt Gegentore. Bei allen drei Gegentoren waren wir viel zu passiv und haben nicht eingegriffen. Wir müssen aus unseren Fehlern lernen, vor allem einfach mehr Killerinstinkt entwickeln", kommentierte EHC-Trainer Toni Krinner das Spiel.

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