Grizzlys nur 40 Minuten gut

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
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Mangelnde Chancenverwertung ist schon länger ein Problem des

EHC Wolfsburg, am Freitagabend im Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters

kamen auch noch Gastgeschenke dazu. So blieb am Ende eine 2:3

(1:2/0:0/1:0) Niederlage nach Verlängerung, bei der wieder zwei Punkte

unnötig verloren wurden. Peter Sarno und Ken Magowan trafen für die

Niedersachsen.


Schlecht starteten die Grizzly Adams ins erste Drittel, ermöglichten

den Iserlohn Roosters durch zwei Gastgeschenke zudem viel zu einfach

eine 2:0 Führung nach elf Minuten. Beim ersten Gegentor war es ein

Fehler im Spielaufbau, den Brian Swanson eiskalt ausnutzte (8.). Und

beim zweiten Gegentor half den Roosters eine doppelte

Überzahlsituation, um durch Quinn Hancock zu erhöhen (11.). Nur gut,

dass Peter Sarno 13 Sekunden vor der ersten Pause wenigstens auf 1:2

verkürzen konnte (20.).


Mit Beginn des zweiten Abschnitts spielten nur noch die Grizzlys und

erarbeiteten sich Chancen im Minutentakt. Gäste-Torwart Danny aus den

Birken flogen die Pucks reihenweise um die Ohren, doch Zählbares sprang

nicht dabei heraus. Mike Green per Gewaltschuss (24.), Christoph

Höhenleitner (28.), Andreas Morczinietz (30.) oder der perfekt

freigespielte Ken Magowan (33.) vergaben beste Gelegenheiten. Iserlohn

hatte in dem Drittel nicht eine einzige Chance, so dass es beim 1:2

auch nach 40 Minuten blieb.


Dies änderte sich in der 49.Minute, als Magowan den längst überfälligen

Ausgleich markierte. Im Powerplay fälschte er einen Schlagschuss von

Jan-Axel Alavaara zum 2:2 ab. Danach drängte der Pokalsieger auf die

Führung, doch der im Slot freigespielte Magowan scheiterte an aus den

Birken (56.) und ein Gewaltschuss von Christopher Fischer landete nur

am Pfosten (57.). Mit der ersten Roosters-Chance im letzten Drittel

wären die Grizzlys in Person von Hancock gut eine Minute vor Schluss

beinahe noch bestraft worden, doch der Kanadier verzog nach einem

Konter (59.).


Schon nach 15 Sekunden in der Verlängerung hatten die Grizzly-Fans den

Torschrei auf den Lippen, John Laliberte traf aber nur die Latte (61.).

Ganz bitter wurde es für den EHC dann zwei Minuten später, als der

ansonsten wirkungslose Robert Hock alleingelassen wurde und einen

Konter mit dem 2:3 abschloss (63.).


"Ich bin weder mit dem Spiel noch mit dem Ergebnis zufrieden. Wir haben

schlecht begonnen, uns fehlte Tempo und Passspiel und die Zweikämpfe

wurden auch nicht angenommen. So etwas ist im weiteren Spielverlauf nur

schwer zu korrigieren. Zwar hatten wir auch noch drei Lattentreffer,

doch gewinnen konnten wir trotzdem nicht. Jeder muss ein paar Prozent

mehr geben, damit solche engen Spiele gewonnen werden", sagte

EHC-Trainer Toni Krinner nach dem Spiel.


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