Grizzlys besiegen Eisbären

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
Lesedauer: ca. 1 Minute

Die Grizzly Adams Wolfsburg gewannen am Freitagabend eine abwechslungsreiche und bis zum Schluss spannende Begegnung gegen die Eisbären Berlin mit 5:4 (0:2/1:0/3:2) unnötig erst nach Penaltyschießen und vergaben damit mögliche drei Punkte. Vor der Saison-Rekordkulisse von 2.523 Zuschauern verwandelte Kapitän Ladislav Karabin den entscheidenden Penalty und sicherte damit noch den Extrapunkt.



Besser ins Spiel fanden die Gäste aus Berlin, die das Anfangsdrittel dominierten. Mit durchdachtem Spielaufbau und klugen Pässen erspielten sie sich immer wieder gute Chancen, so dass sich Marc Seliger im Grizzly-Tor über Mangel an Arbeit nicht beklagen brauchte. Die Treffer durch Walker (4.) und Shearer (15), jeweils im Powerplay erzielt, spiegelten auch den Spielverlauf wider.



Wie verwandelt kamen die Grizzly Adams aus der ersten Pause zurück und übernahmen mehr und mehr das Kommando auf dem Eis. In der 32. Spielminute scheiterte EHC-Verteidiger Peter Smrek zunächst noch mit zwei Schlagschüssen an Nationalkeeper Jonas im Berliner Gehäuse, in der 34. Minute machte er es dann besser. Nach klugem Zuspiel von Andrej Kaufmann schob der Slowake den Puck zum vielumjubelten Anschlusstor in die Maschen. Mit der 2:1 Führung retteten sich die Berlin zunächst in die zweite Pause.



Keine Minute war im Schlussdrittel gespielt, als Todd Simon einen Klassepass auf Xavier Delisle spielte, dieser vor dem Tor goldrichtig stand und zum Ausgleich traf (41.). Angetrieben vom fantastisch mitgehenden Wolfsburger Publikum legte Roman Veber nach. Mit einem Hammer von der blauen Linie, bei dem Jonas nicht gut aussah, traf er zum 3:2 (44.). Als Ivan Ciernik bei doppelter Überzahl sogar noch zum 4:2 traf (51.), schien das Spiel gelaufen. Doch die Eisbären gaben nicht auf und kamen durch einen abgefälschten Fernschuss von Heins zum Anschlusstreffer (57.). Zwei Minuten vor dem Ende erhielt Verteidiger Sebastian Osterloh eine umstrittene Zeitstrafe wegen angeblicher Spielverzögerung, was die abgeklärten Berliner zum 4:4 Ausgleich und Endstand nach 60 Minuten nutzten (59.).



Im Penaltyschießen vergaben dann auf Seiten der Eisbären DuPont (drüber), Walser (Pfosten), Barta (vorbei) und Ustorf (gehalten), nur Felski traf. Bei den Niedersachsen scheiterten Delisle (gehalten) und Suchan (ebenfalls gehalten), dafür trafen Simon und Kapitän Karabin mit dem Siegtor.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!