Grizzly Adams: Testspiele gegen DEL-Konkurrenten

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
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Reichlich Gelegenheit zum Testen erhält Grizzly Adams Trainer Stefan Mikes am kommenden Wochenende. Am Freitag, 27.August, gastieren zunächst die Düsseldorf Metro Stars ab 19.30 Uhr zu einem weiteren Vorbereitungsspiel im Wolfsburger Eispalast. Das Team von Trainer und Manager Michael Komma hat sich mit den AHL-Cracks Matt Davidson und Matt Herr und vor allem mit Andy Schneider von den Hamburg Freezers gut verstärkt und gilt als sicherer Playoff-Kandidat. Drei Spiele haben die Düsseldorfer bisher absolviert. Dabei gab es ein 4:4 unentschieden in Mannheim sowie eine 2:4 Niederlage in Köln und eine 2:3 Niederlage auf heimischem Eis ebenfalls gegen die Haie.



Am Samstag, 28.August, reisen die Grizzlies nach Crimmitschau, wo die Eispiraten ab 18 Uhr den EHC zum Rückspiel erwarten. Der erste Vergleich beider Mannschaften am vergangenen Samstag endete 2:2 unentschieden. Am Sonntag, 29.August, empfangen die Grizzly Adams ab 18.30 Uhr im Wolfsburger Eispalast mit den Kassel Huskies einen weiteren DEL-Konkurrenten. Die Hessen gewannen ihr erstes Testmatch in Freiburg mit 4:1 und trennten sich 3:3 unentschieden gegen die Frankfurt Lions. Zuletzt ließen die Huskies mit der Verpflichtung von John-Michael Liles aufhorchen, der in der abgelaufenen NHL-Saison zweitbester Verteidiger der Colorado Avalanche war.



Am Dienstagabend unterlagen die Grizzly Adams in Bremerhaven mit 3:4 (1:2/2:1/0:1). Im Auftaktdrittel lagen die ohne Dale Clarke und Andrej Kaufmann angetretenen Niedersachsen nach Toren von Dejdar (1.) und Krestan (8.) mit 0:2 zurück, ehe Ivan Ciernik verkürzte (13.). Das Mitteldrittel brachte zunächst den schnellen Ausgleichstreffer durch Jan Zurek (22.). Doch die Gastgeber von der Küste antworteten postwendend, Janzen brachte seine Farben mit 3:2 (23.) wieder in Führung. Neuzugang Xavier Delisle glich noch vor der zweiten Pause zum 3:3 aus (36.). Den Schlussabschnitt nutzte EHC-Trainer Stefan Mikes weiter zum Ausprobieren der einzelnen Reihenzusammenstellungen, ein weiteres Tor gelang den Grizzlies aber nicht. Stattdessen überwand Albrecht Marc Seliger im Grizzly-Gehäuse und traf für die Fishtown Pinguins zum 4:3 Endstand (48.).