Grizzly Adams gnadenlos in Mannheim - Krefeld wieder im AufwärtstrendDEL-Kompakt

Sebstian Vogl hielt den Kasten der Wolfsburger in Mannheim sauber - Foto © Ice-Hockey-Picture-24/US-SportsSebstian Vogl hielt den Kasten der Wolfsburger in Mannheim sauber - Foto © Ice-Hockey-Picture-24/US-Sports
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Die größte Überraschung legten die Schwenninger Wild Wings mit dem 4:3-Penaltysieg in Nürnberg hin. Die Ice Tigers haben damit zwei Punkte Rückstand auf das spielfreie Spitzenduo aus Köln und Hamburg. Augsburg frustrierte Ingolstadt auf eigenem Eis ebenfalls mit 4:3 nach Verlängerung. Den dritten Sieg im dritten Saisonvergleich holte die DEG beim 2:1 nach Penaltyschießen gegen den Deutschen Meister Eisbären Berlin. Iserlohn rang Straubing ebenfalls mit 5:4 nach Penaltyschießen nieder.

EHC Red Bull München - Krefeld Pinguine 2:6 (1:2, 1:2, 0:2)

Krefeld begann bei den „Bullen“ aus München stark und setzte die Hausherren massiv unter Druck. Die Folge: Kevin Clark besorgte die Führung für den KEV, die Mitja Robar auch noch ausbauen konnte. In der Entstehung schön, aber im Abschluss glücklich schaffte Ryan Duncan den Anschluss, nach dem er einen Sparre-Pass mit dem Oberkörper über die Linie bugsierte. Die Pinguine interessierte das wenig. Robars Konter nach Schymainski-Pass hatte Niklas Treutle im Münchener Gehäuse nichts entgegen zu setzen. München kam zum erneuten Anschluss durch Andy Wozniewskis Schlagschuss, als der KEV zuvor nicht klären konnte. Wieder Clark stocherte danach seinen eigenen Rebound kurz vor der zweiten Sirene über die Linie.  Im Schlussabschnitt versuchte der EHC noch einmal alles, aber die Pinguine blieben die bessere Mannschaft. Adam Courchaine und Mark Voakes per Alleingang machten den verdienten Sieg perfekt.

Tore: 0:1 Kevin Clark (7:06), 0:2 Mitja Robar (14:03), 1:2 Ryan Duncan (19:22), 1:3 Mitja Robar (24:55), 2:3 Andy Wozniewski (28:39/PP1), 2:4 Kevin Clark (39:03), 2:5 Adam Courchaine (51:07), 2:6 Mark Voakes (55:40)
Zuschauer: 3.623

Düsseldorfer EG - Eisbären Berlin 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 0:0, 1:0 ) n.P.

Sensationelle Kulisse in Düsseldorf: Beim Gastspiel des Deutschen Meisters Eisbären Berlin kamen 9.051 Zuschauer in den ISS Dome und sorgten für eine fantastische Atmosphäre. Die Fans verwandelten den Rather Dome nach vier Minuten in ein Tollhaus. Andreas Martinsen hatte die Hausherren in Führung gebracht und so für kollektiven Jubel gesorgt. Es sollte für lange Zeit der einzige Treffer bleiben. Berlin erarbeitete sich zwar ein optisches Übergewicht, Bobby Goepfert im DEG-Kasten allerdings war nicht zu bezwingen. Dem jungen Jonas Schlenker war es vorbehalten, mit seinem ersten DEL-Tor den Ausgleich zu erzielen. Es sollte dabei bleiben. Auch, weil beide Keeper – Goepfert bei der DEG und Sebastian Elwing auf Seiten der Eisbären – starke Paraden zeigten. Im Penaltyschießen gingen es ähnlich rund zur Sache. Erst die dritte Runde sollte die Entscheidung bringen. Nach dem Drew Paris für Düsseldorf getroffen hatte, scheiterte Frank Hördler. Es war der dritte Sieg der DEG über Berlin in dieser Saison.

Tore: 1:0 Andreas Martinsen (3:21), 1:1 Jonas Schlenker (46:21/PP1), 2:1 Drew Paris (65:00)
Zuschauer: 9.051

Iserlohn Roosters - Straubing Tigers 5:4 (2:1, 1:2, 1:1, 0:0, 1:0) n.P.

Wie zu erwarten, lieferten sich die Iserlohn Roosters und die Straubing Tigers ein enges Duell auf Augenhöhe. Verbissen wurde um jeden Zentimeter Eis gekämpft. Sören Sturm sorgte zunächst für die Gäste-Führung, ehe Alex Foster und Martin Sertich die Partie zugunsten der Roosters drehten. Ausgerechnet dem ehemaligen Iserlohner Tobias Wörle war es an alter Wirkungsstätte vorbehalten, den Ausgleich im zweiten Abschnitt zu markieren. Was die Roosters offenbar durcheinander brachte, denn wenig später war es Verteidiger Florian Ondruschka, der binnen einer Minute auf 3:2 für die Gäste erhöhen konnte. Brent Raedeke setzte die Partie mit seinem Powerplay-Treffer kurz vor der zweiten Sirene auf Anfang. Gleiches Bild im Schlussdurchgang: Karl Stewart sorgte erneut für Jubel bei den Tigers, Michael Wolf glich aus. Die Verlängerung blieb torlos. Im Shootout war Mike York der entscheidende Torschütze.

Tore: 0:1 Sören Sturm (4:06), 1:1 Alex Foster (8:01), 2:1 Martin Sertich (9:39), 2:2 Tobias Wörle (24:58), 2:3 Florian Ondruschka (25:44), 3:3 Brent Raedeke (39:39/PP1), 3:4 Karl Stewart (44:03), 4:4 Michael Wolf (54:27/PP1), 5:4 Mike York (65:00/PS)
Zuschauer: 4.511

Adler Mannheim - Grizzly Adams Wolfsburg 0:5 (0:3, 0:1, 0:1)

Eiskalt überrascht: Nach nur 60 Sekunden führte Wolfsburg beim Gastspiel in Mannheim mit 2:0. Gerrit Fauser hatte zur Führung getroffen und nur acht Sekunden später baute Patrick Pohl vor 11.748 Zuschauern den Vorsprung aus. Es folgten wütende Angriffe der Adler, aber fünf Minuten vor der Sirene war Sebastian Furchner auf und davon mit dem nächsten Nackenschlag für die Hausherren. Nach dem Seitenwechsel legte Marco Rosa (29.) die Entscheidung nach. Mannheim war im Schlussabschnitt bemüht, konnte den Sieg der Grizzlys jedoch nicht mehr gefährden.

Tore: 0:1 Gerrit Fauser (0:52), 0:2 Patrick Pohl (1:00), 0:3 Sebastian Furchner (15:21), 0:4 Marco Rosa (28:00), 0:5 Marco Rosa (47:22)
Zuschauer: 11.748

ERC Ingolstadt - Augsburger Panther 3:4 (0:2, 2:1, 1:0, 0:1) n.V.

Viele Chancen, aber keine Tore: Wie schon am Samstag bei der 2:3-Niederlage gegen München hatte Ingolstadt im Derby gegen Augsburg viele Chancen, im Abschluss zeigte sich jedoch der Gegner effektiver und führte nach 20 Minuten mit zwei Toren. Ein Blitzstart nach dem Seitenwechsel brachte den ERC auf ein Tor heran. Michael Connolly (27.) konnte für die Fuggerstädter zwar den alten Abstand wieder herstellen, aber Alexander Oblinger (34.) sorgte mit dem neuerlichen Anschluss für Spannung im Schlussabschnitt. Ingolstadt machte weiter Druck und kam durch John Laliberte (57.) zum verdienten Ausgleich. In der folgenden Verlängerung sicherte Doppeltorschütze Ryan Bayda den Augsburger Panthern den Extrapunkt.

Tore: 0:1 Ryan Bayda (6:27), 0:2 Ivan Ciernik (18:03), 1:2 Travis Turnbull (20:20), 1:3 Michael Connolly (26:12), 2:3 Alexander Oblinger (33:55), 3:3 John Laliberte (56:59), 3:4 Ryan Bayda (61:37)
Zuschauer: 4.815

Thomas Sabo Ice Tigers - Schwenninger Wild Wings 3:4 (0:0, 2:1, 1:2, 0:0, 0:1) n.P.

Nach einem torlosen ersten Durchgang brachten Jason Jaspers und Patrick Reimer Nürnberg mit zwei Toren in Front, aber nur sieben Sekunden vor der Pause verkürzte Ty Wishart für die Wild Wings. Im Schlussabschnitt spielten die Gäste trotz des Rückstandes kontrolliert und kamen Nicholas Peterson (55.) zum Ausgleich. Wie gewonnen so zerronnen: Nur Sekunden später brachte Connor James die Hausherren wieder in Front. Schwenningen hatte jedoch Morgenluft gewittert und drückte weiter. Tyler Beechey (57.) stellte schließlich erneut das Remis her und schickte die Partie in Verlängerung. Die Entscheidung fiel im Penaltyschießen, in dem Morten Green als einziger Schütze ein sicheres Händchen bewies.

Tore: 1:0 Jason Jaspers (25:41), 2:0 Patrick Reimer (28:30), 2:1 Ty Wishart (39:53/PP1), 2:2 Nicholas Peterson (54:22/PP1), 3:2 Connor James (54:37), 3:3 Tyler Beechey (56:26), 3:4 Morten Green (SO)
Zuschauer: 7.651

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DEL Hauptrunde

Dienstag 30.11.2021
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
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Düsseldorfer EG Düsseldorf
ERC Ingolstadt Ingolstadt
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EHC Red Bull München München
Donnerstag 02.12.2021
EHC Red Bull München München
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Adler Mannheim Mannheim
Eisbären Berlin Berlin
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Düsseldorfer EG Düsseldorf
Freitag 03.12.2021
Augsburger Panther Augsburg
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Bietigheim Steelers Bietigheim
Fischtown Pinguins Bremerhaven
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Straubing Tigers Straubing
Krefeld Pinguine Krefeld
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ERC Ingolstadt Ingolstadt
EHC Red Bull München München
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Schwenninger Wild Wings Schwenningen
Kölner Haie Köln
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Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
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Iserlohn Roosters Iserlohn
Sonntag 05.12.2021
Düsseldorfer EG Düsseldorf
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Augsburger Panther Augsburg
Adler Mannheim Mannheim
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Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
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Eisbären Berlin Berlin
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
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Fischtown Pinguins Bremerhaven
Straubing Tigers Straubing
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EHC Red Bull München München
Bietigheim Steelers Bietigheim
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Krefeld Pinguine Krefeld
Iserlohn Roosters Iserlohn
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Kölner Haie Köln