Grizzly Adams akzeptieren Abstieg

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
Lesedauer: ca. 1 Minute

Auf einer außerordentlichen Pressekonferenz nahm die Geschäftsführung der Grizzly Adams

Wolfsburg heute Stellung zur gestrigen DEL-Gesellschafterversammlung und äußerte sich zudem

über die weitere Zukunft des Eishockeysports in Wolfsburg. Die wichtigste Nachricht dabei: Es wird

auch in der kommenden Saison höherklassiges Eishockey in Wolfsburg geben. Die Grizzly Adams

wollen in der zweiten Bundesliga antreten und mit einer starken Mannschaft den Wiederaufstieg in

die Deutsche Eishockey Liga schaffen. Dieses Ziel wurde zwischen den Grizzly Adams Wolfsburg

und Hauptsponsor Skoda abgestimmt. Die Volkswagentochter Skoda sicherte heute ihr finanzielles

Engagement auch für die zweite Liga zu und schafft somit weiterhin die Grundlage für hochklassigen

Eishockeysport in Wolfsburg. Derzeit wird, wie der heutigen Pressemitteilung der Niedersachsen zu

entnehmen war, mit Hochdruck an den Lizenzierungsunterlagen für die zweite Bundesliga gearbeitet,

die bis zum 6.Juli bei der Eishockey Spielbetriebs Gesellschaft (ESBG) abgegeben werden müssen.

Parallel dazu laufen die Gespräche über den zukünftigen Kader. Dabei stehen vorrangig die eigentlich

für die DEL verpflichteten Spieler und Trainer Bob Leslie im Fokus der EHC-Verantwortlichen. Ihr

Bedauern über den Lizenzentzug für die DEL brachten die Geschäftsführer Rainer Schumacher und

Bernd Rumpel nochmals zum Ausdruck und fassten ihre Meinung in der gleichen Notiz wie folgt

zusammen: "Wir akzeptieren die Entscheidung der DEL, die letztlich nicht mehr in unserer Hand lag.

Wir von Vereinsseite haben alles dafür getan, dass wir weiterhin in der DEL spielen können. Im

Vorfeld der Gesellschafterversammlung wurden viele Gespräche mit der Ligaspitze geführt und die

Vorgehensweise abgestimmt. Sogar der während der Versammlung nochmals verschärfte

Strafenkatalog für eine Nicht-Einhaltung des Fertigstellungstermins der neuen Halle wurde

akzeptiert. Leider hat es trotzdem nicht gereicht, mehr konnten wir nicht tun. Wir sind sehr

enttäuscht über die Entscheidung."