Greg Poss unterschreibt für 2 Jahre in Mannheim

Adler verlängern VerträgeAdler verlängern Verträge
Lesedauer: ca. 1 Minute

"Greg Poss kommt bis zum Ende der Saison und danach zwei Jahre",

Manager Marcus Kuhl will, wie er Hockeyweb auf Anfrage mitteilte, Kontinuität

bei den Mannheimer Adlern erreichen, will nach dem Vorbild der Eisbären Berlin,

die Zusammenarbeit mit den Jungadlern verstärken. Poss hat gekündigt beim DEB

und wird sich ganz auf seine neue Aufgabe in Mannheim konzentrieren. Aus diesem

Grunde unterzeichnet er einen Zwei-Jahresvertrag. Auf diese Weise leuchtet auch

die ziemlich sichere Verpflichtung von Tomas Martinec und der Wunsch nach Stefan

Schauer ein, der bei einem Engagement von Hans Zach wohl kaum nach Mannheim

gekommen wäre. Auf diese Weise kann man auch darauf hoffen, dass Youngsters wie

Marcus Kink oder Sachar Blank bleiben.


Es lag in der Luft nach der Niederlage in Hannover: Stephane Richers Tage als

Headcoach der Adler waren gezählt. Der Trainer war nicht zu erreichen für ein

Statement, aber Kuhl gab bei Hockeyweb zu Protokoll, dass "Stephane es sehr

gefasst aufgenommen hat". Richer geht jetzt erstmal für ein paar Tage in

Urlaub, "um abzuschalten". Er soll den Adlern auf jeden Fall erhalten

bleiben. "Daniel Hopp wird ihn noch vor Weihnachten anrufen und ihm ein

Angebot unterbreiten", so Kuhl. Man werde sich genau überlegen, wo man

Richer, der ein Adler mit Herzblut ist, einsetzen könne.


Weg sind voraussichtlich die Co-Trainer Jackson Penney und Anders Olsson,

"Greg möchte erstmal alleine die Mannschaft trainieren", bestätigt

der sportliche Manager. Kuhl: "Wir mussten einen Schnitt machen, wir kamen

immer weiter weg von den Play-Off-Plätzen, und das war die einzige Karte, die

wir noch ziehen konnten."


Kapitän Devin Edgerton, der übrigens davon ausgeht, dass sein Vertrag nicht

verlängert wird, war traurig über den Weggang von Stephane Richer: "Wir

sind Freunde, das ist schon hart. Ich denke immer noch, dass es nicht an

Stephane gelegen hat, da kam einfach viel zusammen in dieser Situation, aber wir

haben erwartet, dass etwas passieren wird. Allerdings dachten wir, wir hätten

noch ein paar Spiele." Gerade mit Richer sei es hart für die Mannschaft,

meinte Edgerton Hockeyweb gegenüber, "jeder hat ihn gemocht". 

Angelika von Bülow