Goalie Wesslau „erzielt“ Kölner FührungDEL kompakt

Der Torschütze zum 1:0: Haie-Torhüter Gustaf Wesslau. (Foto: Imago)Der Torschütze zum 1:0: Haie-Torhüter Gustaf Wesslau. (Foto: Imago)
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Damals wurde der Kasseler Goalie Jimmy Hertel zunächst als Torschütze gefeiert, was später aber korrigiert wurde. Nur kurze Zeit später gibt es die gleiche Kuriosität auch in der DEL – nur dass sich Haie-Goalie Gustaf Wesslau tatsächlich als Torschütze feiern lassen darf. Der Kölner Goalie „erzielte“ das 1:0 beim Sieg gegen die Hamburg Freezers.

Kölner Haie – Hamburg Freezers 3:1 (1:1, 2:0, 0:0)

Der Ablauf des Torhütertores war der gleiche wie in Kassel: Hamburg spielte bei angezeigter Strafe gegen Köln mit einem sechsten Feldspieler, ein Pass geht gründlich daneben – und der Puck landete im eigenen Tor. Und weil KEC-Torwart Gustaf Wesslau der letzte Kölner war, der die Scheibe berührt hatte, wurde er als offizieller Torschütze gefeiert. Natürlich musste Alexander Sulzer die folgende Strafe absitzen, sodass Marcel Müller eine Minute später ausglich. Doch Köln holte sich den Sieg im Mitteldrittel, als zunächst Philip Gogulla in Unterzahl zum 2:1 traf, ehe  Jean-Francois Boucher den Sack zumachte. In der 51. Minute vergab Hamburgs David Wolf einen Penalty.

Tore: 1:0 (1:48) Gustaf Wesslau (ENG), 1:1 (2:48) Marcel Müller (Philippe Dupuis, Jerome Flaake/5-4), 2:1 (24:11) Philip Gogulla (Daniel Syvret, Patrick Hager/4-5), 3:1 (32:36) Jean-Francois Boucher (Daniel Syvret, Shawn Lalonde). Strafen: Köln 10, Hamburg 12. Zuschauer: 15.123.

Straubing Tigers – Düsseldorfer EG 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)

Die Düsseldorfer brachten es fertig, gleich zwei Penaltys zu vergeben – erst scheiterte Cory Mapes (20.), dann Alexander Preibisch (33.). Das ist umso bitterer aus Sicht der Rheinländer, weil sie dadurch das Spiel mit 1:2 verloren. Rob Collins hatte die DEG zunächst in Führung gebracht, ehe Mike Hedden und Steven Zalewski das Spiel drehten.

Tore: 0:1 (21:48) Robert Collins (Drayson Bowman, Eduard Lewandowski/5-4), 1:1 (33:05) Mike Hedden (René Röthke, Alexander Dotzler), 2:1 (41:21) Steven Zalewski (Maury Edwards, Mike Hedden). Strafen: Straubing 10, Düsseldorf 14 + 10 (Tim Conboy). Zuschauer: 4933.

Grizzlys Wolfsburg – Eisbären Berlin 3:2 (1:0, 2:0, 0:2)

Die Niedersachsen waren bereits auf dem Weg zu einem deutlichen Sieg. Denn Wolfsburg führte zur Hälfte des Spiels schon mit 3:0 durch Sebastian Furchner, Robert Bina und Gerrit Fauser. Doch Berlin kam noch einmal zurück. Constantin Braun brachte die Eisbären im Powerplay heran, ehe Mark Olver fünf Minuten vor Ende den Anschluss herstellte. Doch Wolfsburg brachte den Sieg nach Hause.

Tore: 1:0 (12:33) Sebastian Furchner (Tyler Haskins, Tyson Mulock/5-4), 2:0 (23:02) Robert Bina (Fabio Pfohl, Jeffrey Likens/5-4), 3:0 (29:15) Gerrit Fauser (Fabio Pfohl, Sebastian Vogl), 3:1 (45:35) Constantin Braun (Milan Jurcina, Travis James Mulock/5-4), 3:2 (55:06) Mark Olver (Travis James Mulock, Marcel Noebels). Strafen: Wolfsburg 8, Berlin 20. Zuschauer: 4503.

EHC Red Bull München – Thomas Sabo Ice Tigers 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)

Gute Laune in München: Im bayrischen Duell mit Nürnberg feierte Goalie Danny aus den Birken einen Shutout. Durch den Sieg, den Yannic Seidenberg, Toni Söderholm, Jérôme Samson und Steve Pinizzotto herstellten, übernahmen die Red Bulls die Tabellenführung.

Tore: 1:0 (5:26) Yannic Seidenberg (Jason Jaffray, Frank Mauer), 2:0 (21:33) Toni Söderholm (Daryl Boyle, Keith Aucoin), 3:0 (31:31) Jérôme Samson (Jason Jaffray, Toni Söderholm/5-4), 4:0 (58:02) Steve Pinizzotto (Keith Aucoin/4-5). Strafen: München 10, Nürnberg 10. Zuschauer: 5230.

Iserlohn Roosters – Augsburger Panther 6:0 (1:0, 3:0, 2:0)

In Iserlohn durfte sich Roosters-Goalie Mathias Lange über das gegentorlose Spiel freuen. Ryan Button, Mike York, Brooks Macek, Chris Connolly, Luigi Capirusso und Michel Périard schossen den Sieg heraus. Allerdings gab es nicht nur Jubel bei den Gastgebern. Weil Brad Ross den Schiedsrichtern kurz vor Schluss bei eigener 6:0-Führung die Meinung geigte, ist er nun aufgrund einer Spieldauerstrafe gesperrt.

Tore: 1:0 (14:20) Ryan Button (Jason Jaspers, Luigi Caporusso/5-4), 2:0 (28:11) Mike York (Nicholas Petersen, Brodie Dupont), 3:0 (29:32) Brooks Macek, 4:0 (39:45) Chris Connolly (Robert Raymond, Mathias Lange/5-4), 5:0 (41:23) Luigi Caporusso (Brooks Macek, Chris Connolly/5-4), 6:0 (49:24) Michel Périard (Chad Bassen, Cody Sylvester/5-4). Strafen: Iserlohn 20 + 10 (Robert Raymond) + 10 + Spieldauer (Brad Ross), Augsburg 32 + 10 (Evan Oberg) + 19 (Bretton Stamler). Zuschauer: 4967.

Krefeld Pinguine – ERC Ingolstadt 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)

Die Saison mag für die Krefeld Pinguine gelaufen sein, doch die Schwarz-Gelben haben sich noch nicht aufgegeben. Steve Hanusch und Mark Hurtubise brachten den KEV in Führung. Erst gut fünf Minuten vor dem Ende brachte Brandon Buck die Panther noch einmal heran.

Tore: 1:0 (19:39) Steve Hanusch, 2:0 (23:22) Mark Hurtubise (Thomas Supis, Christian Kretschmann/6-5), 2:1 (54:40) Brandon Buck (John Laliberte, Patrick McNeill/5-4). Strafen: Krefeld 8, Ingolstadt 6. Zuschauer: 4337.

Schwenninger Wild Wings – Adler Mannheim 4:2 (1:0, 2:2, 1:0)

Es läuft nicht rund beim Deutschen Meister. Zwar drehten Andrew Joudrey und Kai Hospelt den erste Rückstand kurzzeitig, doch Markus Poukkula gelang mit seinem zweiten Tor das 2:2. Damien Fleury und Marcel Kurth sorgten für den Schwenninger Sieg.

Tore: 1:0 (7:53) Markus Poukkula (Marcel Kurth, Will Acton), 1:1 (31:45) Andrew Joudrey (Marcus Kink, Nikolai Goc), 1:2 (34:49) Kai Hospelt (Nikolai Goc, Brent Raedeke), 2:2 (35:27) Markus Poukkula (Hannu Pikkarainen, Will Acton), 3:2 (36:17) Damien Fleury (Andreé Hult), 4:2 (59:06) Marcel Kurth (Matthew Pelech, Sascha Goc/4-5). Strafen: Schwenningen 6, Mannheim 12. Zuschauer: 6215.