Glück gegen Nauheim, Pech in Hannover

Peiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig SelbstvertrauenPeiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig Selbstvertrauen
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In anderen Eishockey-Ligen stehen bereits die Play-offs vor der Türe. In der Oberliga dauert es aber noch einen Monat. Doch im Spitzenspiel gegen Hannover lieferten die Peitinger eine Klasse-Vorstellung ab. Letztlich reichte es bei der 0:1-Niederlage aber nicht ganz zu Punkten.

Gegen Nauheim erwischte der Gast den besseren Start. Mit einem abgefälschten Schuss brachte Schwab (2.). Erst langsam fanden die Hausherren ins Spiel. Mafred Eichberger und Michael Fröhlich ließen bei ihren Alleingängen gute Chancen zum Ausgleich aus, den aber schließlich Markus Keppeler (1.) markierte. Im zweiten Abschnitt bestimmten die Nauheimer über weite Strecken klar das Geschehen. Bei einer besseren Chancenauswertung wäre ihre Führung vermutlich deutlicher ausgefallen. So aber kamen die Hausherren immer wieder her-an. Die Tore von Hooks (23.), Lavallee (26.) und Baldys (37.) beantworteten zweimal Eichberger (24.,35.) und erneut Keppeler (43.) zu Beginn des Schlussdurchgang mehrmals mit dem Ausgleichstreffer. Bis dahin hatte Sulak seine Reihen bereits umgestellt und das zeigte am Ende auch Wirkung. Nachdem Stefan Vajs einen Penalty von Lavallee abwehrte schlugen die Hausherren zu. Bei zwei Mann mehr auf dem Eis brachte Lubor Dibelka (53.) sein Team erstmals in Führung. Auf der Gegenseite hatte der ECP bei einem Pfostentreffer von Lavallee Glück. Besser zielte danach Fröhlich (56.), der bei einer schönen Einzelleistung auf 6:4 stellte. Nachdem die Nauheimer ihren Torhüter vom Eis nahmen sorgte Simon Barg (59.) für die Entscheidung. „Das war ein glücklicher Sieg gegen einen starken Gegner“, bilanzierte Sulak hin-terher.

Vor 3500 Zuschauern in Hannover, darunter 150 Peitinger, lieferte sich der ECP mit den Indi-ans ein Spitzenspiel das den Namen auch verdiente. Vor allem die beiden Abwehrreihen prägten dabei das Geschehen, da sie nur wenige Torchancen zuließen.Die Hannoveraner, „die einen Zweitliga-Kader haben“, so Sulak, bestimmten zwar über weite Strecken das Geschehen. Bei ihren wenigen Chancen fanden sie aber immer wieder ihren Meister in Stefan Vajs. Auch im zweiten Durchgang hielten die Gäste die Partie offen, auch wenn sie nur wenige Gelegenheiten für Barg und Dibelka, die diesmal in getrennten Sturmreihen antraten, ergaben. Die besten Möglichkeiten vergaben die Peitinger kurz vor Ende des Mittelabschnitts, als sie zwei 2:1-Situationen nicht zu nutzen wussten. Zu diesem Zeitpunkt lag der ECP durch ein Abstaubertor von Dewan (34.) mit 0:1 hinten. Im Schlussdurchgang blieb das Tempo in der fairen Partie mit nur drei Strafzeiten hoch. Auch die dritte ECP-Reihe mit den Youngstern Martin Pfohmann, Marco Habermann und Johannes Barnsteiner wusste gegen die Profitruppe Akzente zu setzen. Vajs hielt sein Team mit guten Paraden weiter im Spiel. Am Ende fehlte den Peitingern bei einigen Möglichkeiten, darunter einen Stangentreffer, aber das nötige Glück, um wenigstens noch das Unentschieden zu erzwingen. „Die Jungs haben trotzdem ein Super-Spiel abgeliefert“, urteilte Sulak, der mit seinem Team am Freitag (19.30 Uhr) Hannover bereits zum Rückspiel in Peiting erwartet. Am Sonntag geht es dann nach Leipzig.


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