Gewohnt schwaches ÜberzahlspielVierte Niederlage der Pinguine in Serie

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die Krefeld Pinguine unterlagen dem EHC Red Bull München mit 1:2 (0:1, 0:0, 1:1) – weil das eigene Powerplay nicht funktionierte.

Schon nach drei Minuten gingen die Bayern in Führung nach einem Angriff ihrer ersten Reihe durch Jason Jaffray, der Tomás Duba mit einem platzierten Schuss aus dem Slot keine Chance ließ. Danach war das Spiel ziemlich zerfahren, die Pinguine konnten vier Münchner Strafzeiten nicht nutzen, auch nicht, als sie fast 30 Sekunden in doppelter Überzahl waren. Viele Krefelder Bemühungen blieben Stückwerk. In der achten Minute bemühten die Schiedsrichter den Videobeweis und erkannten den erhofften Ausgleich nicht an, obwohl viele Zuschauer die Scheibe klar hinter der Linie gesehen hatten. In Minute 13 behinderte Regehr an der Krefelder blauen Linie Daniel Pietta regelwidrig, der sonst allein auf aus den Birken hätte zulaufen können. Außer einer Chance für Istvan Sofron in Minute 18 ging das Drittel ereignislos zu Ende.

Im zweiten Drittel kamen die Pinguine besser ins Spiel, kamen aber wiederum trotz zwei Überzahlsituationen und einer überlegenen Schussbilanz von 14:6 nicht zum Ausgleich. Die beste Chance erkämpften sich Martin Schymainski und Daniel Pietta kurz vor Ende des Drittels.

Im Schlussdrittel versagte das Überzahlspiel der Pinguine auf ganzer Linie. Schlimmer noch: wie am Freitag in Mannheim erlaubte man dem Gegner einen Unterzahltreffer zum 0:2 in Minute 49. Knapp drei Minuten später flackerte Hoffnung bei den Krefelder Fans auf: die forecheckenden Krefelder erzwangen einen Münchner Fehlpass, die Scheibe kam zu Martin Schymainski im Slot, der seinen ganzen Frust mit der Scheibe ins Münchner Tor hämmerte. Als 90 Sekunden später Jerome Samson eine große Strafe bekam, hofften die Fans auf den verdienten Ausgleich, aber der wollte nicht fallen, auch weil Thomas Supis noch auf die Strafbank wanderte. Auch als Tomás Duba sein Tor verließ, konnten die Pinguine das Spiel nicht mehr drehen. So mussten die Krefelder trotz einer Schussbilanz von 37:23 und 15 Minuten Überzahlspiel die siebte Heimniederlage hinnehmen.

Münchens: Trainer Don Jackson meinte nach dem Spiel: „Dieses Spiel hat meinen Magen umgedreht. Wir haben gegen eine starke Mannschaft gewonnen, beide Mannschaften hätten gewinnen können.“ Sein Pendant Franz Fritzmeier sagte: „Wir sind natürlich sehr enttäuscht heute. Wir hatten so viele Überzahlmöglichkeiten, da musst du das Spiel gewinnen, da gibt es nichts. Nichtsdestotrotz waren der Einsatz und der Kampf wieder da, wir haben wieder über 60 Minuten gegen einen Top-Gegner mitgespielt, waren wieder überlegen, haben aber leider wieder nicht gewonnen. Ich bin ganz sicher, dass, wenn wir so weiter arbeiten und den Kopf hochhalten, auch die Punkte kommen werden.“

Torfolge: 0:1 (4.) Jaffray (Wolf, Boyle) – 0:2 (49.) Christensen (Kahun, Kettemer) SH1 – 1:2 (52.) Schymainski. Strafen: Krefeld 12 + 10 (Kretschmann), München 22 + 10 (Christensen) + 10 (Kastner) + 5 + Spieldauer (Samson). Schiedsrichter: Brill – Daniels. Zuschauer: 3279.

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DEL Hauptrunde

Freitag 28.01.2022
Augsburger Panther Augsburg
1 : 2
Iserlohn Roosters Iserlohn
Augsburger Panther Augsburg
- : -
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
ERC Ingolstadt Ingolstadt
- : -
Krefeld Pinguine Krefeld
Iserlohn Roosters Iserlohn
- : -
Straubing Tigers Straubing
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
- : -
Adler Mannheim Mannheim
Samstag 29.01.2022
Iserlohn Roosters Iserlohn
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Straubing Tigers Straubing
Sonntag 30.01.2022
Augsburger Panther Augsburg
- : -
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
ERC Ingolstadt Ingolstadt
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Bietigheim Steelers Bietigheim
Sonntag 13.02.2022
Straubing Tigers Straubing
- : -
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
Mittwoch 16.02.2022
Augsburger Panther Augsburg
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Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
Freitag 18.02.2022
Straubing Tigers Straubing
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Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
Kölner Haie Köln
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EHC Red Bull München München
Iserlohn Roosters Iserlohn
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Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
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