Getrübte Freude bei Rich ChernomazIngolstadt - Berlin 5:4

Die Panther setzten sich gegen Berlin durch.  (Foto: Michael Mundt - www.pressepixx.de)Die Panther setzten sich gegen Berlin durch. (Foto: Michael Mundt - www.pressepixx.de)
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Die Panther sicherten sich drei wichtige Punkte, Thomas Greilinger schoss mit dem zwischenzeitlichen 3:0 das 1000. Tor des ERC in dessen DEL-Historie, dennoch bedauerte der Coach der Ingolstädter die inkonstante Leistung des Schiedsrichtergespanns Hascher/Brill. Es müsse dringend was passieren, „ansonsten ist diese Liga ein Witz“. 

Don Jackson, sein Kontrahent auf der Trainerbank der Gäste, war nach Spielende 30 Minuten bei den Unparteiischen, ließ sich aber zu keinem Kommentar hinreißen.

Dabei erwischte es die Berliner Rumpftruppe bereits nach vier Minuten. Schon ohne viele Stammkräfte wie Sven Felski, Darin Olver oder dem gesperrten Jim Sharrow angetreten, musste Tyson Mulock wegen übertriebener Härte mit Verletzungsfolge mit einer Spieldauer vom Eis. Die Eisbären nun noch dezimierter, defensiv mit Nachwuchsspielern wie Henry Haase oder Thomas Supis  agierend, und fünf Minuten in Unterzahl. Doch die Panther agierten noch zu umständlich, machten leichte Fehler im Aufbau und konnten dieses lange Powerplay nicht nutzen. Berlin zeigte gelegentlich, vor allem durch die alten Hasen wie Rankel oder Busch, das der Meister auch dezimiert für Gefahr vorm Tor sorgen kann. Dennoch gelang den Panthern eine verdiente 2:0 Führung zur ersten Pause. Jared Ross (18.) und Jean Francois Boucher (14.) trafen.

Nach dem historischen Treffer durch Thomas Greilinger zum 3:0 waren die Gäste zweimal in Überzahl erfolgreich. Doch die Freude darüber dauerte jeweils nur kurz. Dem 1:3 durch James Arniel (32.) antworte Jared Ross nur 10 Sekunden später, das 2:4 durch Frank Hördler (38.) war nur  53 Sekunden lang der Zwischenstand. John Laliberte markierte den 5:2 Pausenstand.

Im Schlussabschnitt konnten die Gäste durch zwei Tore (Tallackson (46./PP1) und Talbot (52.)) nur noch verkürzen. Bedingt durch mehrere Überzahlspiele, davon 65 Sekunden auch fünf gegen drei, lag der Ausgleich zwischenzeitlich in der Luft. Doch statt sich über die merkwürdige und unkonstante Regelauslegung der Schiedsrichter zu monieren, zeigten die Panther auf dem Eis eine kämpferische und aufopferungsvolle Leistung. So wurde es unnötig spannend, der Sieg und die Punkte bleiben dennoch verdient beim ERC Ingolstadt.

Respekt geht aber an die Eisbären, die sich nie aufgaben und oft erst am überragenden Ian Gordon im Tor der Oberbayern scheiterten. Die Moral stimmt, auch wenn der Saisonstart wohl nur bedingt optimal verläuft.

Und die Saison ist noch lang, früh genug könnte Sean O’Connor für den ERC kommenden Freitag gegen Hamburg sein ersehntes Comeback auf dem Eis geben. Dann sind die Panther noch kompletter und können so ein Spiel dominanter gestalten und müssen unter normalen Umständen weniger zittern.


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