Gespräch mit Gernot Tripcke zum Fall Busch

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Zum Thema Florian Busch sprach Hockeyweb.de mit DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke.

Was sagt die DEL zum Fall Florian Busch?

Gernot Tripcke: Zunächst einmal müssen wir festhalten, dass die Sache gar nicht von der DEL entschieden werden kann, da es keine Wettbewerbskontrolle war. Es war eine Kontrolle im privaten Bereich, weil Florian Busch ein Kaderspieler des DEB ist. Er wurde bereits zuvor geprüft und hatte die erneute Kontrolle wohl etwas vorlaut verweigert. Das Verfahren liegt daher beim DEB, der entscheiden muss, ob und welche Strafe es gibt. Die würden wir dann natürlich im Bereich der DEL umsetzen.

Welche Kontrollen gibt es?

Gernot Tripcke: Die DEL führt rund 100 Wettkampfkontrollen durch. Darüber hinaus gibt es Kontrollen durch den Weltverband IIHF sowie Trainings- und Freizeitkontrollen durch den DEB. Jeder Bereich entscheidet für sich. Sollten Maßnahmen durch den jeweiligen Entscheidungsträger getroffen werden, übernehmen die anderen Verbände die Entscheidung.

Wie geht es weiter?

Gernot Tripcke: Wir müssen nun die Entscheidung des DEB abwarten. (the)