Geschockt, entsetzt - und auch schon geschlagen?Düsseldorfer EG

Foto: angelo BischoffFoto: angelo Bischoff
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Für Bobby Goepfert blieb erneut nur die Zuschauerrolle, denn die im zweiten Viertelfinale erlittene Rückenprellung ließ keinen Einsatz des 28-jährigen Torhüters zu. Jean-Sebastien Aubin kam dadurch zum zweiten Play-off-Einsatz. Die fehlende Spielpraxis war dem 34-jährigen Kanadier doch anzumerken, Routine allein reicht offenbar nicht aus. An ihm allein lag es dennoch nicht, dass die DEG nach 40 Minuten mit 1:3 zurücklag. In dem schnellen und ansehnlichen Spiel führte ein Fehler von Jason Holland zur Ingolstädter Führung. Ein unnötiger Puckverlust im Zweikampf gegen Kris Sparre, und Thomas Greilinger (18.) nahm das Geschenk gerne an. Zuvor hatte es einige hochkarätige Chancen für das Team von Trainer Jeff Tomlinson gegeben. Ob ein Pfostentreffer von Tyler Beechey (8.) oder frei vergeben durch Ben Gordon (12.), schon in Ingolstadt hatte die DEG ihre Einschussmöglichkeiten nicht konsequent genutzt. Düsseldorf glich zwar durch Evan Kaufmann in Überzahl aus, aber der Schlendrian in der Defensive war unübersehbar. Diesmal leistete sich Ben Gordon im Rückwärtsgang einen Puckverlust, erneut war Thomas Greilinger zur Stelle. Auch das dritte und das vierte Tor gingen auf das Konto von Ingolstadts Nationalstürmer. Das Powerplay sah bei der DEG in dieser Phase eher dürftig aus. Vier Minuten mit einem Spieler mehr auf dem Eis wurden im Mittelabschnitt nicht genutzt – das geht gegen einen solchen Gegner ins Auge. Düsseldorfs Kultrocker Campino von den „Toten Hosen“ auf der Tribüne hätte sich gewiss mehr von der DEG erhofft. Im schlimmsten Fall war die 1:6-Pleite gestern das letzte Heimspiel der Saison. Auch wenn sich die DEG gestern mühte und die entsprechende Unterstützung von den Rängen bekam: Ingolstadt war deutlich stärker.


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