Geografisch günstige Konstellation

DEL: Eisbären bleiben spitze - Ingolstadt gewinnt in MannheimDEL: Eisbären bleiben spitze - Ingolstadt gewinnt in Mannheim
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Was ist das: 4:0, 4:1, 4:2, 4:3? Irrtum! Das ist nicht das nackte Protokoll einer Aufholjagd. Es handelt sich vielmehr um die Ergebnisse der diesjährigen Viertelfinalserie. Der besondere Pfiff an diesen Resultaten? Ausgerechnet diejenigen Teams, die nach der langen Punktrunde am engsten in der Tabelle rangierten (Nürnberg als Vierter, Köln als Nummer fünf), sorgten für die klarste Serie. Krefeld als Achter schaffte es zum ersten Mal in der Play-off-Geschichte, das Auftaktspiel gegen den Ersten innerhalb der regulären Spielzeit zu gewinnen. Und dass der Siebte dem Zweiten oder einem anderen Gegner (als noch ein Achtelfinale ausgespielt wurde) bis zum Letzten zwang oder sogar gewann, wie auch gerade geschehen, ist fast schon Tradition. Ein kurzer Blick zurück: Vor zwei Jahren strandete Nürnberg gegen Kassel mit 2:4; ein Jahr später quälte sich Köln, erneut gegen Kassel, zu einem mühsamen 4:3. Im Jahre 2001 war es wieder Köln, das negative Schlagzeilen schrieb. Sang- und klanglos flogen die Domstädter gegen die Hannover Scorpions mit 0:3 aus dem Wettbewerb. München als Deutscher Meister im Jahre 2000 brauchte fünf Spiele (damals ging die Serie noch über drei Gewinnspiele), um gegen Frankfurt weiterzukommen. Wieder ein Jahr zuvor gewannen die Eisbären Berlin zwar mit 3:1 gegen die Krefeld Pinguine die Serie, mussten aber zweimal in die Verlängerung. Köln war es 1997 erneut vorbehalten, im Viertelfinale den Abflug zu machen. 1:3 lautete die Serie gegen Landshut, und wiederum ein Jahr zuvor waren es die damaligen Preussen Devils (dem damaligen Berliner Manager Borko Capla gefiel es offensichtlich, mehrmals den Vereinsnamen zu wechseln), die gegen Kassel fünf Partien brauchten, um ins Halbfinale einzuziehen.

Nun gut, jedenfalls kommt es zu den geografisch günstigsten Konstellationen. Das Rheinland freut sich auf das Derby Düsseldorf gegen Köln, während die A2 zwischen Hannover und Berlin einer stärkeren Frequentierung als gewöhnlich unterworfen wird.

Einiges spricht dafür, dass die Finalpaarung Berlin gegen Düsseldorf heißen wird. Das Sensationsteam Hannover dürfte recht ausgelaugt sein, was dem Titelverteidiger sicherlich zugute kommt. Und auf der anderen Seite wäre es möglich, dass Köln mit den gebürtigen Düsseldorfern Tino Boos, Niki Mondt und Philip Gogulla im Kader, zu lange warten musste und eventuell aus dem Tritt ist. Andersherum: Gerade die Kölner Oldies Brad Schlegel, Alex Hicks und Dave McLlwain dürften ihre Akkus wieder aufgeladen haben und Cheftrainer Hans Zach ein besonderes Geburtstagsgeschenk in Form eines Auswärtssieges am kommenden Donnerstag in Düsseldorf übergeben. An der Brehmstraße wüssten die Verantwortlichen kaum ein besseres Abschiedsgeschenk vom alten „Eistempel“ als die Meisterschale.


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