Gelungenes Heimdebüt: Freezers lassen Straubing keine Chance

Hamburg Freezers „frieren Pinguine ein“Hamburg Freezers „frieren Pinguine ein“
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So haben sich die Hamburg Freezers ihren Saisonauftakt gewünscht: Sechs Punkte aus zwei Partien, besser konnte es für das Team von Coach Mike Schmidt nicht laufen. Gegen Straubing reichte vor 8.666 Zuschauern in der Color Line Arena ein starkes erstes Drittel, um den Tigers den Zahn zu ziehen, 5:0 hieß es am Ende für die Gastgeber. Mit diesem Ergebnis ging es auch schon in die erste Drittelpause, nachdem die Hamburger in starken 20 Minuten den Gästen aus Bayern klar ihre Grenzen aufzeigten. Den Torreigen eröffnete Francois Fortier in der fünften Spielminute, als er im ersten Powerplay des Spiels nach Zuspiel von Benoit Gratton und Vitalji Aab zum 1:0 traf. Gerade einmal 23 Sekunden später erhöhte Neuzugang Christoph Brander auch schon auf 2:0, nach schönem Zuspiel von Greg Claasen ließ er Straubings Goalie Mike Bales mit einem harten und platziertem Schuss keine Chance. In der Folge ließen die Freezers keine Zweifel daran aufkommen, wer in dieser Partie der Favorit war und erspielten sich immer wieder gute Torchancen. Die erste Reihe um Gratton, Aab und Foriter überzeugte durch starken Zug zum Tor, die zweite Reihe mit Brandner, Claasen und Smyth kombinierte äußerst sicher und zeigte mehrere sehnenswerte Spielzüge. In der elften Spielminute traf Brad Smyth zum 3:0, Benoit Gratton schoss nach Zuspiel von Frotier in der 15. Minute das 4:0 und Rob Leask sorgte zwei Minuten vor der ersten Pausensirene schon für den 5:0 Endstand.

Den zweiten Spielabschnitt begannen die Hausherren ruhiger und so kamen die Tiger nach nur zwei Torschüssen im ersten Drittel zu ersten besseren Chancen, blieben aber insgesamt weiter harmlos. Nach den 30 Minuten nahmen die Freezers das Heft jedoch wieder in die Hand und erspielten sich erneut eine Reihe von Torchancen, auch begünstigt durch mehrere Powerplaysituationen. Darunter eine fünfminütige Überzahl nach einem Hohen Stock von Peter Casparsson. Dieser traf Benoit Gratton mit seinem Schläger ins Gesicht und bekam dafür eine Spieldauer. Schiedsrichter Reichert hatte die Aktion zuerst nicht gesehen und wurde daraufhin von seinem Linesman auf das Foul aufmerksam gemacht. Gratton trug eine 2,5 cm lange Platzwunde an der Lippe davon und wird wahrscheinlich seine beiden oberen Schneidezähne verlieren. Die vielen brenzligen Situationen in Unterzahl überstanden die wackeren Straubinger schadlos. In den letzten 20 Minuten verlor das Spiel mehr und mehr an Klasse und so gab es auf beiden Seiten kaum weitere erwähnenswerte Aktionen. Die Torschussbilanz sprach am Ende der Partie mit 38 zu 16 für Hamburg eine deutliche Sprache.

Der sehenswerte Saisonauftakt der Freezers macht Freude auf mehr. Präzises Passspiel und tolle Kombinationen vor allem im ersten Drittel lassen einen auf eine starke Saison der Kühlschränke hoffen. Dabei ließen die Tiger ihren Kontrahenten jedoch auch oftmals den notwendigen Freiraum zum kombinieren. Auf Erich Kühnhackl und sein Trainerstab wird viel Arbeit zukommen, wollen die Tigers mehr, als nur um den letzten Platz spielen. (dp)


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