Gelungener Saisonstart für die Frankfurt Lions

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Man merkte allen Verantwortlichen der Frankfurt Lions vor, während und nach dem Spiel an, dass ihre Gedanken einzig und allein bei dem vor kurzem verstorbenen Gerd Schröder waren. Nachdem die Mannschaft geschlossen aufs Eis fuhr sprach Trainer Rich Chernomaz bewegende Worte an die Zuschauer. „Du warst in guten und in schlechten Zeiten für die Lions da. Danke Gerd, wir werden dich sehr vermissen“, sagte Chernomaz abschließend.

Verständlicherweise dauerte es ein paar Minuten, bis die Zuschauer ihre Konzentration dem Spiel widmeten und fortan ihre Mannschaft wie gewohnt lautstark anfeuerten. Dank eines schönen Konterangriffes über Bresagk, der mustergültig den mitgelaufenen Young bediente, hatten alle im Stadion früh Grund zum jubeln. Die Freude über den Führungstreffer währte aber nur kurz. Fünf Minuten später waren die Lions in Unterzahl zu weit aufgerückt und Savage nutzte den sich bietenden Platz zum Ausgleichstreffer. In der Folge des ersten Drittels neutralisierten sich beiden Mannschaften. Danner hatte noch eine gute Chance für die Hessen, King für Sinupret.

Agierten beide Teams im ersten Drittel äußerst diszipliniert, änderte sich dies im Mitteldrittel. War der hohe Stock mit Verletzungsfolge von Polaczek gegen Heerema noch unglücklich ließ sich über nahezu alle verhängten Strafen von Hauptschiedsrichter Piechaczek kaum streiten. Die Lions, schon in der vergangenen Saison die beste Mannschaft in Überzahl, machten so mit zwei Toren in numerischer Überlegenheit den Unterschied im Mitteldrittel aus. Zunächst fälschte Slaney einen Kopitz Schuss ab, ehe Taylor aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste. Bei weiteren Chancen von Heerema, Armstrong und Kavanagh bewahrte Ice Tigers Schlussmann Cassivi sein Team vor einem höheren Rückstand. So blieben die Franken im Spiel, erstrecht als Fical zu Beginn des Schlussdrittels in Überzahl auf 3:2 verkürzte.

Das Spiel blieb weiter geprägt von vielen Unterbrechungen, was einen Spielfluss nicht wirklich aufkommen lies. Die Ice Tigers drängten nun vehement auf den Ausgleich. Zwei mal verhinderte Lions Torwart Gordon einen weiteren Treffer von Sinupret, bevor Periard Pech mit einem Pfostenschuss hatte. Die Lions verteidigten kampfstark bis in die Schlussphase den knappen Vorsprung, bis sie ihr Kapitän Young mit einem Schuss ins leere Tor der Ice Tigers erlöste.

Zum Mainova Spieler des Tages wählten die Fans xxx

1:0 (06:20) Young; 1:1 (11:02) Savage; 2:1 (23:12) Slaney 4-3 PP; 3:1 (31:26) Taylor 5-4 PP; 3:2 (41:29) Fical 5-3 PP; 4:2 (59:32) Young  

Strafminuten:

Frankfurt: 28 Minuten

Sinupret: 33 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe für Alexander Polaczek + 2x 10 Minuten Disziplinarstrafe für Brad Leeb  

Zuschauer: 6.200

Schiedsrichter: Daniel Piechaczek

(Frank Meinhardt – Foto by City-Press)


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