Gelungener Einstand für Neu-Trainer Schmidt - Aab sichert Auftaktpunkte

Zittersieg gegen HuskiesZittersieg gegen Huskies
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Mit einem 2:1 (1:1;0:0;1:0)-Erfolg im ersten Spiel der neuen DEL-Saison bescherten die Franken ihrem Trainer Mike Schmidt einen erfolgreichen Einstand als Headcoach hinter der Bande. Vor 5.100 Zuschauern sicherte Vitalij Aab in der 47. Minute die drei Punkte für die Icetigers. Mit einer feinen Einzelleistung gelang ihm der entscheidende Treffer, nachdem Lions-Keeper Roussel den Puck schon sicher hatte, aber ein Bully in der eigenen Zone verhindern wollte.

Jedoch der Reihe nach: Die Gastgeber erwischten einen Start nach Maß, gleich die erste Powerplay-Situation nutzte Neuzugang Rob Guillet im Nachschuss. Die Gäste antworteten prompt, ebenfalls im Powerplay. Jackson Penney düpierte Seliger mit einem trockenen Handgelenksschuss ins kurze Eck. Die aktivere Mannschaft zu diesem Zeitpunkt waren die Gastgeber, ohne allerdings Roussel ernsthaft gefährden zu können.

Umgekehrt waren die Vorzeichen im zweiten Spielabschnitt, die Gäste übernahmen nun zusehends das Kommando auf dem Eis. Speziell bei drei Überzahlsituationen brannte es lichterloh vor dem Nürnberger Tor. "Wir mussten zeitweise im zweiten Drittel Schwimmflügel anziehen, es wurde auch auf der Bank sehr hektisch", so analysierte Schmidt diese Phase hinterher. Unglücklich für die Gäste, dass Schiedsrichter Aumüller einem Treffer von Gervais die Anerkennung versagte. Zwar wurde die Scheibe bei angezeigter Strafe gegen die Franken von einem Nürnberger berührt, aber Aumüller pfiff nicht. Erst als der Puck im Tor lag, besann er sich und gab den Treffer nicht.

"Die Zuschauer haben ein sehr gutes Spiel heute gesehen, beide Teams haben hart gearbeitet. Der Nürnberger Sieg geht in Ordnung, sie waren im letzten Drittel besser", so das Fazit von Lance Nethery, dem neuen Trainer der Frankfurt Lions. Für Mike Schmidt war es zunächst wichtig "mit vier kompletten Reihen, spielen zu können". Dies wurde durch die kurzfristige Verpflichtung von Franz Fritzmeier möglich, der einen Probevertrag bis Ende September erhielt. Allerdings brach bei Martin Reichel die alte Verletzung wieder auf, so dass mit seinem Einsatz am Sonntag in Ingolstadt nicht gerechnet werden kann.

Tore:

1:0 (03.05) Guillet (Larouche) 5:4

1:1 (07.20) Penney (Snell, Richer) 4 :3

2:1 (46.21) Aab (Larouche)


Zuschauer: 5.100


Strafen: Nürnberg 12 min. - Frankfurt 16 min. plus 10 min. Disziplinar Snell


Schiedsrichter: Aumüller (München)