Gelungene Revanche - Roosters besiegen Krefeld 8:2

Roosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubelnRoosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubeln
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Revanche geglückt! Noch am zweiten Weihnachtsfeuertag

unterlagen die Iserlohn Roosters bei den Krefeld Pinguinen trotz einer

zwischenzeitlichen 3:0 Führung mit 3:4 nach Penaltyschießen.


Am Dienstagabend führten die Roosters vor fast 4000 Zuschauern in der

Eissporthalle am Seilersee nach knapp elf Minuten ebenfalls mit 3:0. Dieses Mal

ließen sie sich die Butter aber nicht vom Brot nehmen und gewannen am Ende

gegen vor allem im letzten Drittel desolate Pinguine auch in der Höhe verdient

mit 8:2.


Schon nach 35 Sekunden hatte Higgins den Torreigen eröffnet. Abermals Higgins

in der 7. Spielminute und der sich in Topform befindliche Intranuovo (11.)

schossen die 3:0 Pausenführung heraus. Mit dem 0:3 Rückstand waren die

Pinguine noch gut bedient. Immer wieder ließen die Seidenstädter zwei gegen

eins und drei gegen eins Situationen für die Roosters zu.


Robert Müller im Tor der Pinguine musste im zweiten Drittel seinen Platz für

Patrick Koslow räumen. Dieser konnte sich dann auch gleich bei einer 5-3 Überzahl

der Roosters einige Male auszeichnen. Krefeld steigerte sich im zweiten Drittel,

ließ weniger Torchancen zu und kreierte mehr und mehr eigene Chancen. Leo Conti

im Tor und der große Kampfgeist der ohne Fagemo, Richardson und Karabin

angetretenen Roosters ließen aber nur einen Gegentreffer von Grygiel (36.) zum

3:1 zu.


Die Vorentscheidung fiel im letzten Drittel schon nach 57 Sekunden. Greig hatte

auf Zuspiel von Intranuovo zum 4:1 eingenetzt. Higgins sorgte mit seinem dritten

Treffer (44.) am Abend endgültig für klare Verhältnisse.


Hinausstellungen gegen Goldmann und Adams nutzten die Pinguine zum

zwischenzeitlichen Anschlusstreffer durch Vasiljevs (46.). Im weiteren Verlauf

des Drittels haderten die Gäste aber mit der neuen härteren Regelauslegung.

Immer wieder stellte Hauptschiedsrichter Aumüller Cracks der Pinguine hinaus.

Folgerichtig bekamen die Roosters wieder Oberwasser.


Purdie (50.), Trygg bei 5-3 Überzahl (54.) und Greig (55.), der ebenfalls im

Powerplay traf, stellten den 8:2 Endstand her.

Nach der Schlusssirene feierten die Fans ihr Team und besonders die beiden

Goalies Conti und Kotschnew, die ja mit Rich Parent einen neuen Goalie vor die

Nase gesetzt bekommen haben,  noch minutenlang.


Krefelds Trainer Teal Fowler wirkte nach dem Spiel nicht nur „angefressen“,

sondern auch ein wenig angeschlagen. Er sprach vielsagend von einem Iserlohner

Team und 19 Einzelspielern, die er auf dem Eis gesehen habe.


Schon am kommenden Freitag erwarten die Roosters mit dem EV Duisburg den nächsten

Tabellennachbarn am Seilersee. Mit einem Sieg können die Mason-Schützlinge

weitere „big Points“ sammeln. Erstes Bully ist am Freitag wie gewohnt um

19:30 Uhr. (MK)


Iserlohn Roosters - Krefeld Pinguine 8:2 (3:0/0:1/5:1)


Tore:

1:0 (00:35) Higgins (Adams/Furey), 2:0 (06:18) Higgins (Dmitriev/Goldmann), 3:0

(10:50) Intranuovo (Purdie/Trygg) 5-3PP, 3:1 (35:19) Grygiel (Verwey/Dück), 4:1

(40:57) Greig (Intranuovo/Trygg), 5:1 (43:25) Higgins (Adams/Aab) 5-4PP, 5:2

(45:21) Vasiljevs (Hedlund/Guillet) 5-3PP, 6:2 (49:06) Purdie (Intranuovo/Trygg),

7:2 (53:38) Trygg (Higgins) 5-3PP, 8:2 (54:51) Greig (Purdie/Knold) 5-4PP


Strafen: Iserlohn 18 - Krefeld 38

Schiedsrichter: Roland Aumüller

Zuschauer: 3850


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