Gäubodenvolksfest-Cup: Ingolstadt gewinnt, Straubing Dritter

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Augsburg Panther – ERC Ingolstadt 1:6 (0:2/0:1/1:3)

Für Augsburg begann das Spiel gar nicht gut. Nach nicht einmal drei Minuten musste Justin Fletcher verletzt von Eis gebracht werden. Nach ersten Informationen ist sein Kehlkopf angebrochen, er liegt im Straubinger Klinikum.
 
Sekunden nach der Verletzung nutzte Rick Girard die kurze Schockstarre der Fuggerstädter und erzielte die Führung. Im Verlauf behielt die Ingolstädter Technik die Oberhand über das Körperspiel der Augsburger. Verdient ging es mit 2:0 in die Kabine.

Ein ähnliches Bild zeigte sich in den zweiten 20 Minuten. Der ERC kombinierte sich das ein ums andere Mal in die Augsburger Verteidigungszone. Es ist fast erschreckend wie gut die Sturmreihen von Chefcoach Rick Chernomaz schon eingespielt sind.

Auch das Schlussdrittel wurde vom überlegenen Pokalsieger, ERC Ingolstadt, dominiert. Nur Sean O'Conner machte Ingolstadts Schlussmann Ian Gordon einen Strich durch den Shutout.

Tore: 

0:1 03:01 Rick Girard (Stephan Retzer)
0:2 11:40 Thomas Greilinger (Christoph Gawlik, Derek Hahn) PP1
0:3 26:17 Petr Fical (Joe Motzko, Jeff Likens) PP1
0:4 40:17 Joe Motzko (Jared Ross, Michael Waginger)
0:5 52:37 Joe Motzko (Jared Ross) PP1
1:5 56:31 Sean O'Conner (Greg Moore, Sergio Somma) PP1
1:6 58:34 Christoph Gawlik (Jeremy Reich, Thomas Greilinger)

Strafminuten Augsburg 12, Ingolstadt 10
Schiedsrichter Schimm, Haupt, Adam, Flad

Straubing Tigers – Sabo Ice Tigers Nürnberg 6:2 (1:1/4:0/1:1)

Das Tigerduell um Platz 3 war ein munteres erstes Drittel mit zwei ausgeglichenen Mannschaften. Die fränkische Führung fiel begünstigt durch einen schlechten Pass und einen Stellungsfehler der Niederbayern. Diese nutzten ihrerseits, bei angezeigter Strafe, die personelle Überzahl.

Was Fehler in der Hintermannschaft angeht, wollten die Ice Tigers nicht nachstehen. Aber wer mit drei Spielern plus Torwart hinter der eigenen Torline stehend die Scheibe verliert, muss den Gegner nicht lange bitten. Der Treffer von René Röthke, ins allein gelassene Gehäuse, war der Auftakt zum Scheibenschießen. Nürnberg ein ums andere Mal nicht in der Lage dem schnellen Straubinger Spiel zu folgen. Zudem nahm man sich durch zu viele Strafen selbst die Chance einen Faden im Spiel zu finden.

Obwohl Nürnberg gleich nach Wiederbeginn noch mal verkürzen konnte, nahmen die  Straubinger mindestens einen halben Gang raus. Das Bemühen  möchte man den Nürnbergern nicht absprechen, doch auch heute merkte man dem Bockmann-Team die fehlende Fitness an. Den Schlusspunkt setzte der Vierfache Torschütze René Röthke.

Tore:

0:1 03:42 Rob Leask (Greg Leeb, Martin Walter)
1:1 10:44 René Röthke (Calvin Elfring)
2:1 22:40 René Röthke (Ryan Ramsay)
3:1 25:29 René Röthke Alexander Dotzler, Laurent Meunier)
4:1 35:15 Bernhard Keil (Alexander Dotzler, Dustin Whitecotton)
5:1 36:53 Calvin Elfring (Ryan Ramsay, Karl Stewart) PP1
5:2 40:28 Jame Pollock (Sven Butenschön) PP1
6:2 58:52 René Röthkhe (Laurent Meunier, Florian Ondruschka)

Strafminuten Straubing 8, Nürnberg 18
Schiedsrichter Brill, Hauber, Holzer


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