Frustburger für Ashton RomeDüsseldorfer EG

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Die Drau ist immerhin der viertlängste Nebenfluss der Donau und so dauert es eine Weile, bis ihr Quellwasser in Kroatien mündet. Auch Ashton Rome muss sich auf eine lange Zeit einstellen. Bis der erfahrene Stürmer nach seiner am Donnerstag im Test gegen Biel/Bienne erlittenen schweren Verletzung an der Schulter wieder für die DEG spielen kann, dürften wohl ein paar Monate vergehen. „Das ist sehr frustrierend“, sagte Rome am Donnerstagabend.

Da trafen wir den 27-Jährigen just im besagten Schnellimbiss an der Seite von Colin Long. Rome hatte seinen Mitspieler und Kumpel aus gemeinsamen Zeiten in Portland gebeten, mit ihm ein paar Burger zu verdrücken. Frustessen in steriler Atmosphäre. „Ashton hat kurz seine Frau angerufen, die die Eltern in Kanada informieren sollte und wollte dann unbedingt vor die Tür. So komme ich jetzt zu meinem ersten Burger seit sieben Monaten“, sagte Long.

Nur unwesentlich kürzer könnte die Zwangspause von Rome sein, der mit einer Prise Ironie allerdings deutlich optimistischer klang. „Ich hatte vor zwei Jahren eine ähnliche Verletzung an der anderen Schulter und da haben mir die Ärzte gesagt, ich könne ruhig früher wieder anfangen, weil so viel kaputt sei, dass nichts mehr weiter kaputt gehen könne. Wenn es also wieder so schlimm ist, dann bin ich in zwei bis drei Monaten zurück.“

Im gestrigen Test gegen den Villacher SV fiel dann auch noch Kapitän Daniel Kreutzer wegen Oberschenkelproblemen aus. Mit einem jungen Rumpfteam schlug sich die DEG zwar tapfer, verlor vor 2200 Zuschauern allerdings durch Tore von Petrik (37.) und Göhringer (60.) 0:2 (0:0/0:1/0:1). „Am Ende hat den Jungs ganz einfach die Kraft gefehlt“, sagte Manager Walter Köberle.

Tore: 1:0 (36:02) Petrik (Hughes, Pewal/5-4); 2:0 (59:52) Göhringer (Nageler/5-6)

Strafminuten: Villach 18 – DEG 20
Zuschauer: 2200