Fritzmeier: „Wir haben aufopferungsvoll gekämpft“Krefeld feiert Erfolg gegen die Freezers

Martin Schymainski erzielte das 3:1 für die Krefeld Pinguine. (Foto: Imago)Martin Schymainski erzielte das 3:1 für die Krefeld Pinguine. (Foto: Imago)
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Im letzten Spiel des Jahres ging es für die Hamburg Freezers darum, Punkte für Platz sechs zu sammeln, wohingegen es für die gastgebenden Krefeld Pinguine eher um die Ehre ging. Diese Ehre sicherte sich der KEV vor 5032 Zuschauern und gewann mit 3:1 (2:0, 0:1, 1:0).

Besonders Torhüter Patrick Galbraith ist sichtlich erleichtert über den Sieg: „Ich fühle mich 100 Kilo leichter. Der Ballast ist heute von mir abgefallen. Die Jungs haben mich sehr gut unterstützt, ich schätze ihre Arbeit sehr.“

In der zwölften Spielminute zeigte sich der Kampfgeist der Krefelder zum ersten Mal erfolgreich. Oliver Mebus kämpfte sich mit dem Puck geschickt durch die Hamburger Reihen. Mike Collins leitete den Pass von Mebus auf Herberts Vasiljevs weiter, der genau richtig stand und zur 1:0-Führung einnetzte. Der KEV setzte in der 17. Minute einen drauf, Nicolas St. Pierre bediente Daniel Pietta, der den Puck im Kreuzeck versenkte. Erst im zweiten Drittel kamen die Hamburger noch einmal ran. Morten Madsen erzielte mit einen Shorthander den 1:2-Anschlusstreffer. Den Sieg sicherte, im sechsten Überzahlspiel, kein anderer als Krefelds Topscorer Martin Schymainski (53.). Die Pinguine siegten somit verdient mit 3:1 gegen die Hamburg Freezers. Deutlich mehr Spielanteile und Kampfgeist zeigten den gewünschten Effekt.

Mit den Worten „Das war eine Topleistung meiner Jungs“ lobte Pinguine-Coach Franz Fritzmeier den Auftritt seiner Mannschaft. „Wir haben dem Druck der Hamburger standgehalten und nach dem 1:0 unseren Spielplan verfolgt. Die Jungs haben sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wir standen in der Defensive heute gut. Patrick hat viel Ruhe ausgestrahlt und der Mannschaft Sicherheit gegeben. Darauf wollen wir aufbauen.“

KEV-Stürmer Norman Hauner: „Der Sieg heute war ein guter Abschluss für uns. Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, haben dann jedoch zwei glückliche Tore geschossen. Unser Überzahlspiel war eher bescheiden. Als Mannschaft haben wir uns den Sieg hart erarbeitet und aufopferungsvoll gekämpft. Am Ende haben wir verdient gewonnen.“

Auch Hamburgs Stürmer David Wolf betont die Leistung der Krefelder: „Man hat heute gesehen, wie sehr Krefeld die Punkte wollte und brauchte. Genau wie wir. Wir waren in den ersten zehn Minuten die überlegende Mannschaft. Nach dem 1:0 haben wir unser Konzept verloren und nicht mehr nach unseren Richtlinien gespielt. Krefeld hat sich die Führung nicht mehr wegnehmen lassen.“

Somit geht das turbulente Eishockeyjahr 2015 für die Krefeld Pinguine mit einem Sieg zu Ende.

Tore: 1:0 (11:41) Herberts Vasiljevs (Oliver Mebus), 2:0 (16:08) Daniel Pietta (Nicolas St. Pierre, Martin Schymainski), 2:1 (29:33) Morten Madsen (4-5), 3:1 (52:42) Martin Schymainski (Yared Hagos, Herberts Vasiljevs/5-4). Strafen: Krefeld 4, Hamburg 12. Zuschauer: 5032.

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