Freiburg: Danner mit Handbruch - Scerban erfolgreich operiert

Freiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in HannoverFreiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in Hannover
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Die Pechsträhne der Wölfe Freiburg in der Defensivabteilung reißt nicht ab. Gleich bei seinem ersten Wechsel nach seiner Verletzungspause zog sich Wölfe-Verteidiger David Danner nach einem Check eines Freezers-Spielers einen Handbruch zu und wird ca. vier Wochen ausfallen. Bereits vor der Partie war klar, dass Sergej Stas (Bandscheibenvorvall, Rekonvaleszenz ungewiss) und Neuzugang Alexander Makritski (fehlende Freigabe durch den internationalen Verband, erster Einsatz am kommenden Wochenende) nicht spielen können. In Rudi Gorgenländer und Basti Steingroß kann Trainer Dolak somit nur zwei Verteidiger zum Einsatz bringen, die bereits zu Saisonbeginn im Wölfe-Kader standen. Mehrere Wochen, schlimmstenfalls auch Monate ausfallen werden bekanntlich Michael Vasicek (Infektion) und Bedrich Scerban (Sprunggelenk), der am Mittwoch erfolgreich in der Uniklinik operiert wurde. Scerban beginnt am Montag mit der Reha. Obendrein stand auch Förderlizenzspieler Paule gegen die Freezers nicht zur Verfügung. Paule ging für seinen Stammverein SC Bietigheim aufs Eis, da sich der überzählige Wölfe-Kontingentverteidiger Matt Smith nicht bereit erklärt hatte, im Tausch mit Paule ein weiteres Mal für die Steelers in der 2.Eishockey-Bundesliga zu spielen. Dolak musste also improvisieren gegen die Hanseaten: So rückte Dany Bousquet in die Verteidigung, und auch Petr Korinek agierte ein weiteres Mal als Abwehrspieler. Korinek findet sich immer besser im Wölfe-Team zurecht. Er zeigte eine starke Partie und schoss den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 (der offiziell Vadim Slivchenko zugeschrieben wurde).