Freezers verlieren gegen Krefeld 3:4 nach Verlängerung

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Vor 6631 Zuschauern in der o2 World Hamburg erwischte der Tabellenführer aus Krefeld den besseren Start und ging durch Sofron (2.) frühzeitig in Führung. Nun kamen die Gastgeber jedoch besser in die Partie und erspielten sich in der Folge gute Tormöglichkeiten. Dies wurde in der 9. Minute belohnt, als Jerome Flaake im Powerplay den Ausgleich erzielte und nur 11 Sekunden später zur Hamburger Führung traf. Die Freezers verpassten es, ihre Führung vor der Pause auszubauen, stattdessen waren es die Pinguine, denen kurz vor der ersten Drittelpause der 2:2-Ausgleich durch Pietta (20.) gelang.

Auch im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie, in der beide Kontrahenten mit viel Einsatz spielten, ihre Möglichkeiten aber zunächst nicht in etwas Zählbares ummünzten. Das erste Team, das Grund zum Jubeln hatte waren die Freezers: Nach Vorlage von Jerome Flaake gelang David Wolf (29.) per Bauerntrick die 3:2-Führung. Mit diesem Spielstand ging es ins Schlussdrittel. In diesem kamen die Gäste in der 45. Minute durch Voakes zum erneuten Ausgleich. Bis zum Ende der regulären Spielzeit gelang keiner der Mannschaften ein Tor und so musste der Sieger in der Verlängerung gefunden werden. In dieser hatten die Krefelder das bessere Ende für sich, als Voakes (64.) sein zweites Tor markierte und zum 4:3-Endstand traf.

Stimmen:
Benoit Laporte (Trainer Hamburg Freezers): „Die ersten beiden Drittel war ich mit der Leistung meines Teams zufrieden. Wir haben sehr viele Chancen kreiert, aber zu viele Fehler in der Abwehrzone begangen.“

Rick Adduono (Trainer Krefeld Pinguine): „Wir wussten, dass Hamburg sehr schwer zu spielen ist. Meine Mannschaft hat heute Charakter gezeigt und hart gekämpft. Das Siegtor war sehr schön, aber das wichtigste war, dass wir heute als Mannschaft gespielt haben.“

Jerome Flaake (Doppeltorschütze Hamburg Freezers): „Natürlich ist es schön, vor den eigenen Fans zwei Tore zu machen, aber wenn ich tauschen könnte, würde die Tore gegen einen Sieg tauschen. Wir wussten, dass Krefeld ein harter Gegner ist. Wir haben dagegen gehalten, leider hat uns in der Overtime das nötige Quäntchen Glück gefehlt.“