Freezers unterliegen gegen Berlin nach Penaltyschiessen

Freezers absolvieren Saisonvorbereitung in HamburgFreezers absolvieren Saisonvorbereitung in Hamburg
Lesedauer: ca. 3 Minuten

In einer abwechslungsreichen

Partie verloren die Hamburg Freezers denkbar knapp gegen die Eisbären Berlin

mit 3:2 nach Penaltyschiessen. Die fast 13.000 Zuschauer in der erstmals in

dieser Spielzeit ausverkauften Color Line Arena sahen gleich von Beginn an

mutige Hamburger, die den Tabellenführer aus Berlin mit ihrer aggressiven

Spielweise vom Eröffnungsbully weg zu überraschen schienen.

Etwas zu übermütig ging Benoit

Gratton dann jedoch schon in der dritten Minute in einen Zweikampf mit dem

Berliner Stürmer Nathan Robinson und schickte diesen mit einem harten Check in

die Bande. Robinson musste genäht werden, für Gratton war das Spiel bereits

jetzt beendet. Doch die Berliner – das zweite beste Team in Powerplay –

schafften es nicht aus der folgenden fünfminütigen Überzahl einen Nutzen zu

ziehen. Die Freezers verteidigten kämpferisch ihren Kasten und machten den

Berliner das Leben mit viel Leidenschaft schwer. Kurz vor Ablauf der Strafe

gegen Gratton wanderte auch noch Marty Wilford auf die Bank, doch auch die

kurze 5-3 Situation und die erneute 5-4-Überzahl konnten die Berliner gegen die

aggressive Freezers-Unterzahlbox nicht nutzen. Frenetisch feierten die

Hamburger Fans jede Befreiung ihrer Freezers und entsprechend motiviert und

selbstbewusst agierten die Gastgeber nach Ablauf der Strafe gegen Wilford.

Mehrere Möglichkeiten in kurzen Abständen, die Freezers nahmen das Heft in die

Hand. In der zwölften Minute dann die verdiente Hamburger Führung: Peter Sarno

trifft nach Zuspiel von Wilford ins rechte obere Eck und lässt Ziffzer keine

Chance. Keine zwei Minuten später ist es  wieder Sarno, der alleine auf den Berliner

Schlussmann zuläuft und erneut eiskalt rechts oben verwandelt. Auch nach dem

Treffer bleibt Hamburg überlegen, kurz vor der Sirene verhinderte nur die Latte

eine höhere Freezers-Führung.

Auch nach der ersten Drittelpause

sorgen die Freezers für das erste Highlight. Peter Sarno schaffte es bereits

nach 23 Sekunden gleich zweimal nicht, den Puck in das leere Tor des bereits

geschlagenen Ziffzer zu stochern, so dass Schiedsrichter Willi Schimm nach dem

Videobeweis nur auf kein Tor entscheiden konnte. Trotz der großen Chance zu

Beginn des zweiten Abschnitts konnten die Freezers ihren Schwung aus dem ersten

Abschnitt nicht mit in die zweiten 20 Minuten nehmen. Die Berliner schienen sich

besser auf die Spielweise der Kühlschränke eingestellt zu haben, die Hamburger

selber wirkte nicht mehr so zielstrebig, so dass die Eisbären in Person von

Andy Roach bereits in der 22. Minute zum Anschluss kamen. Nach mehreren Fehlern

und einer undurchsichtigen Situation vor dem Freezers-Tor traf Roach aus der

Mittelposition zum 2:1. Die Eisbären blieben am Drücker, scheiterten aber mehrmals

am guten Freezers-Goalie Jean-Marc Pelletier.

So kam es erst im Schlussdrittel

zum – mittlerweile verdienten – Ausgleich der Gäste. Wieder traf Andy Roach,

der plötzlich frei vor Pelletier auftauchte und dem Kanadier mit einem schönen

Move keine Chance ließ. Berlin in der Folge weiter leicht überlegen, aber auch

nur noch selten zwingend. So gab es erst in der 59. Minute die nächste

berichtenswerte Aktion: Eisbär Alex Weiß checkt Freezer Marc Beaucage gegen den

Kopf. Konsequenz: Matchstrafe für den Berliner Youngstar. Harte Entscheidung,

denn zum einen duckte sich Beaucage kurz vor dem Check, zum anderen spielte der

Franko-Kanadier nur kurze Zeit später ohne sichtliche Verletzung wieder mit.

Ähnlich wie die Berliner zu

Beginn der Partie gelang es auch den Freezers nicht aus der fünf Minuten

Überzahl etwas Zählbares zu machen. Selbst als Eisbären-Kapitän Steve Walker

noch vor Ablauf der Strafe ebenso in die Kühlbox wanderte und die Hamburger

über eine Minute lang gleich in doppelter Überzahl agieren durften, konnten die

Freezers keinen weiteren Treffer erzielen, so dass schlussendlich das

Penaltyschiessen die Entscheidung bringen musste. Im Shootout entschied dann Steve

Walker die Partie für den Tabellenführer. Der Kanadier trat als erster Schütze

an und traf. Auf Hamburger Seite scheiterten danach sowohl Fortier als auch

Sarno, bei Berlin verschoss Tyson Mulock, dafür traf Robinson als dritter

Eisbären-Schütze, so dass am Ende der Treffer von Walker den Unterschied machte

und der Liga-Topscorer mit seinem 19. Saisontreffer den Eisbären den

Zusatzpunkt sicherte. (dp)

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