Freezers nehmen zu den Äusserungen von Marc Beaucage Stellung

Freezers absolvieren Saisonvorbereitung in HamburgFreezers absolvieren Saisonvorbereitung in Hamburg
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Zu den Vorwürfen angeblicher rassistischer

Äußerungen ihres Spielers Marc Beaucage gegenüber dem Düsseldorfer

Spieler Jean-Luc Grand-Pierre vor der Viertelfinalbegegnung Hamburg

Freezers - DEG Metro Stars am Sonntag, 18. März 2007, in der Color

Line Arena nehmen die Hamburg Freezers wie folgt Stellung:

Der Vorwurf, Marc Beaucage hätte den Spieler Grand-Pierre im

Kabinengang als "fucking nigger" beschimpft, entspricht nicht der

Wahrheit. Marc Beaucage versichert glaubhaft, überhaupt nicht mit dem

Düsseldorfer Grand-Pierre gesprochen zu haben. Vielmehr sei er auf

dem Weg auf das Eis von einem Düsseldorfer Spieler, vermutlich Jeff

Panzer, auf einen Stockstich in den Magen aus dem ersten

Playoff-Spiel angesprochen worden.

Marc Beaucage habe darauf eine aus

seiner Sicht passende Antwort gegeben (siehe Erklärung).

Von Düsseldorfer Seite wurde während der ersten Drittelpause

verlangt, dass sich der Spieler Beaucage unmittelbar nach Spielende

bei dem Spieler Grand-Pierre entschuldigen müsse. Das wurde von

Freezers-Geschäftsführer Boris Capla abgelehnt, da zu diesem

Zeitpunkt kein ausreichender Kenntnisstand des Sachverhaltes vorlag.

Das Angebot von Boris Capla an die DEG-Verantwortlichen, die

Angelegenheit in aller Ruhe am Montag zu regeln, wurde von Seiten der

DEG angelehnt. Der Klub aus Düsseldorf hat sich stattdessen

entschlossen, sofort die Presse über die Vorwürfe gegen Marc Beaucage

zu informieren.



Im Anhang finden Sie die eidesstattlichen Erklärungen der Spieler

Marc Beaucage und Ahren Nittel Spylo zu oben genannten Sachverhalt.



Anhang:

Eidesstattliche Versicherung des Spielers Marc Beaucage



In Kenntnis der Strafbarkeit einer eidesstattlichen Versicherung

erkläre ich, daß der nachfol-gend geschilderte Sachverhalt wahr ist:



Ich bin Berufseishockeyspieler und habe einen Arbeitsvertrag mit

der HEC GmbH - Hamburg Freezers. Diese nimmt am Spielbetrieb der

Deutschen Eishockeyliga (1. Bundesliga) teil. Wir hatten am 18. März

2007 das zweite Play-Off-Spiel gegen die DEG Metro Stars Düsseldorf

in der Hamburger Color Line Arena. Gegen 14:25 Uhr ging ich von der

Umkleidekabine den Spielergang entlang zum Eis. Neben mir lief der

Spieler Ahren Nittel Spylo. Auf dem Weg von der Kabine zum Eis kamen

wir an der Kabine der Düsseldorfer Spieler vorbei.
Beim Vorbeigehen

sagte ein Düsseldorfer Spieler, der hinter mir war: "How is your

stomach Beaucage?". Ich drehte mich um, um zu sehen, wer dies zu mir

sagte. Ich sah den lachenden Düsseldorfer Spieler Jeff Panzer, zu

dem ich lediglich sagte: "That's really though to spear a guy, yes,

its fucking though."

Ob der Spieler Panzer mich, wie zuvor

geschildert, angesprochen hat, weiß ich nicht. Ich ging aber davon

aus, weil der Spieler Panzer mich direkt anlachte.

Das war alles, was ich auf dem Weg von der Kabine zum Eis zu einem

Düsseldorfer Spieler gesagt hat.



Wenn behauptet wird, ich hätte den Spieler Grand-Pierre mit dem

Satz: "Fucking Nigger" beleidigt, ist dieses deshalb schlicht falsch.

Das schwöre ich bei der Gesundheit meiner Kinder. Ich hätte im

übrigen als Franco-Kanadier mit Jean-L. Grand-Pierre, der ebenfalls

Franco-Kanadier ist, französisch geredet.

Hamburg, den 19. März 2007
Marc Beaucage



Eidesstattliche Versicherung des Spielers Ahren Nittel Spylo



In Kenntnis der Strafbarkeit einer eidesstattlichen Versicherung

erkläre ich, daß der nachfol-gend geschilderte Sachverhalt wahr ist:



Ich bin Berufseishockeyspieler und habe einen Arbeitsvertrag mit

der HEC GmbH - Hamburg Freezers. Diese nimmt am Spielbetrieb der

Deutschen Eishockeyliga (1. Bundesliga) teil. Wir hatten am 18. März

2007 das zweite Play-Off-Spiel gegen die DEG Metro Stars Düsseldorf

in der Hamburger Color Line Arena. Gegen 14:25 Uhr ging ich von der

Umkleidekabine den Spielergang entlang zum Eis. Neben mir lief der

Spieler Marc Beaucage. Auf dem Weg von der Kabine zum Eis kamen wir

an der Kabine der Düsseldorfer Spieler vorbei.

Beim Vorbei-gehen

sagte ein Düsseldorfer Spieler, der hinter Marc Beaucage war,

sinngemäß: "How is your stomach Beaucage?" oder "Hold your stomach!",

ganz genau weiß ich das nicht mehr. Zusammen mit Marc Beaucage drehte

ich mich um, um zu sehen, wer dies zu ihm sagte. Wir sahen den

lachenden Düsseldorfer Spieler Jeff Panzer, zu dem Marc Beaucage

lediglich sagte: "That's really though to spear a guy, yes, its

fucking though."

Ob der Spieler Panzer Marc Beaucage, wie zuvor

geschildert, angesprochen hat, wissen wir nicht. Wir gingen aber

davon aus, weil der Spieler Panzer uns direkt anlachte.

Das war alles, was Marc Beaucage auf dem Weg von der Kabine zum

Eis zu einem Düssel-dorfer Spieler gesagt hat. Er hat insbesondere

nicht den Spieler Grand-Pierre mit den Worten beleidigt: "Fucking

Nigger." Mit dem Spieler Grand-Pierre hat Marc Beaucage überhaupt

nicht gesprochen.

Hamburg, den 19. März 2007


Ahren Nittel Spylo

Freezers-Presseportal

Anmerkung der Redaktion:

In den englischen Fragen bei den eidesstattlichen Erklärungen soll der Düsseldorfer Spieler gefragt haben, wie es dem Magen von Marc Beaucage geht. Der Freezers-Stürmer antwortete sinngemäß, dass es sehr hart sei, jemanden mit dem Stock in den Magen zu stechen.


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