Freezers müde - 1:3 Niederlage gegen ERC Ingolstadt

Hamburg Freezers „frieren Pinguine ein“Hamburg Freezers „frieren Pinguine ein“
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Sehr verhalten präsentierten sich die Hamburg Freezers am Sonntagnachmittag ihrer Fangemeinde. Wie immer, so kann man fast schon sagen, füllten 12.759 Zuschauer die Color Line Arena bis auf den letzten Platz. Doch eine Mannschaft, die um Platz zwei spielt, bekamen die Fans nicht zu sehen.

Ohne die verletzten Abstreiter (Schulterverletzung), Plachta (Fingerbruch) und Francz (Grippe) begannen die Freezers konfus, Ingolstadt kombinierte schnell und präzise, die Hamburger scheiterten jeweils bei ihrem zweiten Passversuch.

So war es keine Überraschung, dass die Gäste in der 8. Minute in Führung gingen. Ein wunderbares Anspiel von Terry Campbell nahm Alexander Polaczek volley aus der Luft und verwandelte zum 0:1. Das war der Weckruf für die Fans und auch für das Team der Freezers. Jetzt wurde Druck gemacht und die Ingolstädter bekamen Probleme. Das zweite Überzahlspiel der Hamburger dauerte gerade einmal vier Sekunden, da hatte Shane Peacock einen knallharten Schlagschuss im Gehäuse der Gäste versenkt.

Danach gab es Chancen für die Freezers im Minutentakt, jedoch blieb der überragende Ingolstädter Goalie Jimmy Waite jeweils Sieger gegen Schneider, Tomlinson und

Hynes.


Das zweite Drittel dauerte gerade einmal drei Minuten, bis die Ingolstädter wiederum in Führung gehen konnten. Aus einer kompakten Abwehr heraus konterten sie schulmäßig. Nach einem wunderbaren Pass von Günther Oswald war Doug Ast frei vor dem Hamburger Schlussmann Christian Künast und verwandelte sicher zum 1:2. In der Folge gab es einige Möglichkeiten für die Hamburger, doch die Gäste wirkten cleverer und spielten sicher aus der Abwehr heraus, obwohl ihnen die Verteidiger Harney, Burym und Allan allesamt durch Verletzung fehlten.


Selbst als die Freezers für 80 Sekunden 5:3 spielten (Ferguson und Mondt saßen auf der Strafbank) gelang ihnen kein Treffer.

Dieses gelang danach den immer sicher aufspielenden Gästen, die in der 40. Minute den „Sack zumachten“. Wieder war es ein schneller Konter, die Hamburger waren an diesem Nachmittag gedanklich und körperlich eher langsam, der den Ingolstädter Thomas Schinko frei vor Künast zum Schuss kommen ließ. Über die Fanghand hinweg hob er den Puck zum 1:3 in den Torwinkel.


Ein wenig Hoffnung machten sich die Hamburger Fans für das letzte Drittel, jedoch alles Mühen der Heimmannschaft blieb ohne Erfolg. Wo immer sie auch hinspielten, wo immer sie auch hinliefen, immer war ein Ingolstädter Spieler vor ihnen da. „Wir waren nach dem schweren Spiel in Mannheim müde und vielleicht haben einige Spieler auch gedacht, es wird heute aufgrund der vielen verletzten Ingolstädter Spieler einfach zu gewinnen“, so der Kommentar von Hamburgs Chris Reynolds. Ingolstadt hat durch diesen verdienten Sieg das Rennen um die Plätze 3 und 4 wieder spannend gemacht.


Tore:

0:1 07:02 A. Polaczek (T. Campbell, D. Ast)

1:1 09:05 S. Peacock (D. Tomlinson, B. House)

1:2 23:29 D. Ast (G. Oswald)

1:3 39:07 T. Schinko (J. Ficenec, P. von Stefenelli)


Strafzeiten: Hamburg Freezers 8 Minuten, ERC Ingolstadt 10 Minuten

Zuschauer: 12.759

HS: Willi Schimm

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