Freezers hellwach beim „Fernsehspiel“ - 7:2 gegen Krefeld

Hamburg Freezers „frieren Pinguine ein“Hamburg Freezers „frieren Pinguine ein“
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Die Hamburg Freezers wollten die Heimniederlage vom Dienstag gegen Mannheim vergessen machen und ihre enttäuschten Fans versöhnen. Dieses Vorhaben gelang dem Team von Dave King dann auch voll und ganz. Die 12.521 Zuschauer in der Color Line Arena, und sicher auch die meisten der Premiere Zuschauer an den Fernsehgeräten, waren total aus dem Häuschen und feierten den 7:2 Kantersieg über die Krefeld Pinguine.

Dabei begann das 50. Heimspiel der Freezers nicht so, wie es sich die Fans vorgestellt hatten. Es gab erst einmal eine kalte Dusche für die Hamburger, als Adrian Grygiel in der

6. Minute das 0:1 für die Krefelder erzielte. Wütende Angriffe der Freezers gegen das Tor der Pinguine waren die Folge, doch da stand ein überragender Robert Müller im Gehäuse, an dem sich die Angreifer der Hamburger immer wieder die Zähne ausbissen. Das erste Drittel endete mit der 0:1 Führung der Gäste.

In der Drittelpause fanden die Hamburger Trainer anscheinend die richtigen Worte, denn das zweite Drittel begann furios. Die Freezers sprühten plötzlich voll Spielfreude und ließen den Krefeldern kaum noch Zeit zum Luftholen. Es folgten die entscheidenden 200 Sekunden, die das Spiel zu Gunsten der Hamburger drehten. In der 25. Minute war es der Ex-Krefelder Dan Lambert, der von der blauen Linie den Ausgleichstreffer zum 1:1 erzielte. Nur 74 Sekunden später war Andy Schneider zur Stelle und markierte das 2:1 für die Freezers. Zwei Minuten später musste Pinguin Stefan Ustorf auf die Strafbank und die Hamburger benötigten nur neun Sekunden, um das Überzahlspiel erfolgreich abzuschließen. Jacek Plachta war der Torschütze zum 3:1. Die Statistiker zählten in diesem Drittel 13:4 Torschüsse der Freezers.

Auch im letzten Drittel spielte das Heimteam druckvoll und konzentriert weiter, Krefeld war sofort unter Beschuss. In der 44. Minute schlug es dann auch wieder in ihrem Kasten ein. Mark Greig

war der Torschütze zum 4:1. Die Fans waren begeistert und jubelten noch, als Peter Abstreiter in der 45. Minute auf 5:1 erhöhte. Bei den Krefeldern brachen alle Dämme und Trainer Haralds Vasiljeys nahm eine Auszeit. Nur 24 Sekunden später erzielten seine Pinguine durch Chris Luongo das 5:2. Die Freezers störte das nicht, sie hatten einfach Spaß an diesem Abend und verwöhnten ihre Fans mit weiteren Treffern. In der 48. Minute erzielte Kent Fearns das 6:2. Für den Höhepunkt, mit dem Tor des Tages, sorgte der andere Ex-Krefelder in den Hamburger Reihen, Brad Purdie, als er in der 53. Minute den Puck zum 7:2 in den Winkel bugsierte. Ein Eishockey Feuerwerk der Freezers ging zu Ende, die Schussbilanz von 37:13 spiegelte die Überlegenheit der Hamburger wieder.

Ein besonderes Lob verdiente sich der umsichtige Schiedsrichter Gerhard Lichtnecker, der das faire Spiel souverän leitete.


Tore:

0:1 05:06 Adrian Grygiel (S. Ziesche, C. Kelleher)

1:1 25:34 Dan Lambert (W. Hynes, K. Fearns)

2:1 26:48 Andy Schneider (M. Greig, D. Lambert)

3:1 28:54 Jacek Plachta (B. Purdie, M. Greig)

4:1 43:12 Mark Greig (A. Schneider, B. Purdie)

5:1 44:06 Peter Abstreiter (R. Francz, S. Washburn)

5:2 44:30 Chris Luongo (M. Rodman, M. Beaucage)

6:2 47:48 Kent Fearns (W. Hynes, R. Röhtke)

7:2 52:31 Brad Purdie (A. Schneider, M. Greig)


Strafzeiten: Hamburg Freezers 6 Min., Krefeld Pinguine 10 Min.

HS: Gerhard Lichtnecker


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