Freezers geschockt - 1:3-Heimniederlage gegen Aufsteiger Freiburg

Hamburg Freezers „frieren Pinguine ein“Hamburg Freezers „frieren Pinguine ein“
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Überglücklich verließen sie die Hamburger Color Line Arena. Das Freiburger Wolfsrudel hat sich durchgebissen und verdient drei Punkte aus der Hansestadt mitgenommen.

Die Freezers versuchten durch ein schnelles Tor Ruhe und Sicherheit zu gewinnen. Doch es war wie in den vorherigen Heimspielen, die Kombinationen fanden bereits nach dem zweiten Pass ein jähes Ende. Es ist noch jede Menge Sand im Getriebe der Freezers. Selbst während eines 23-sekündigen Überzahlspiels, 5:3 ( M. Smith und S. Stas saßen für Freiburg auf der Strafbank) gelang den Hamburgern nichts. Höhepunkt des ersten Drittels, dass von drucklosen Hamburg Freezers und abwartenden Wölfen Freiburg bestimmt wurde, war ein Hamburger Tor von W. Hynes in der 12. Minute. Der Treffer wurde jedoch wegen eines Foulspiels von Köppchen nicht anerkannt.

Das zweite Drittel brachte dann in der 26. Minute, völlig überraschend die Freiburger Führung. Eine unübersichtliche Situation vor dem Tor der Hamburger nutzte der Freiburger Stürmer Busquet, indem er die frei vor Rousson liegende Scheibe ins Tor stocherte.

Ab jetzt wurde das Spiel der Freezers noch schlechter. Die Freiburger warteten geduldig auf Konterchanchen, so in der 30. Minute, als Leo Stefan allein von der blauen Linie auf den Hamburger Keeper zulief. Rousson wartete lange und verhinderte einen höheren Rückstand. In der 39. Minute war er jedoch machtlos. Freiburg fing einen viel zu langsam vorgetragenen Hamburger Angriff ab und Leo Stefan erzielte das 0:2.

Das letzte Drittel begann mit diversen Großchanchen für die Freiburger Wölfe, die jetzt jeglichen Respekt vor den Freezers abgelegt hatten. Der Hamburger Torwart verhinderte durch einige großartige Paraden einen höheren Rückstand. In der 52. Minute konnten die Freezers dann endlich ein Überzahlspiel nutzen (Stefan saß auf der Strafbank) und Mark Greig überwand den starken Freiburger Torhüter Haas und verkürzte auf 1:2. Hoffnung kam auf, in der mit 7.576 besuchten Color Line Arena. Doch mehr als ein etwa zwei-minütiges Strohfeuer brachten die Freezers nicht zustande. In der letzten Minute erzielte dann wiederum Leo Stefan mit einem „Emptynet-Goal“ die Entscheidung zum 1:3 Sieg der Wölfe Freiburg.

Die Hamburger Zuschauer waren geschockt. Es flogen sogar zwei Fan-Trikots samt Schal auf die Eisfläche. Immerhin kostet so ein Jersey 85 €, die Enttäuschung war also riesengroß.

Die Hamburger Zuschauer hoffen jetzt auf das nächste Heimspiel, dann kommen die Düsseldorfer Metro Stars nach Hamburg, denen es derzeit auch nicht besser als den Freezers ergeht.

DEL Hauptrunde

Sonntag 15.09.2019
Fischtown Pinguins Bremerhaven
5 : 0
Eisbären Berlin Berlin
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
5 : 3
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
EHC Red Bull München München
3 : 2
Düsseldorfer EG Düsseldorf
Iserlohn Roosters Iserlohn
2 : 3
Straubing Tigers Straubing
Krefeld Pinguine Krefeld
3 : 4
Augsburger Panther Augsburg
Adler Mannheim Mannheim
1 : 2
Kölner Haie Köln
ERC Ingolstadt Ingolstadt
1 : 5
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg
Donnerstag 19.09.2019
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg
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Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
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