Freezers gelingt dritter Sieg in Folge – 3:1 gegen Freiburg

Hamburg Freezers „frieren Pinguine ein“Hamburg Freezers „frieren Pinguine ein“
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Weihnachten in der Color Line Arena Hamburg, doch Geschenke verteilten die Freezers nicht an diesem Feiertagsnachmittag. Die zwei Siege in Folge sollten nur der Anfang einer positiven Serie sein und genau das erwarteten auch die 11.208 Zuschauer.

Es wurde ein Sieg, Hamburg Freezers : Wölfe Freiburg 3:1. Doch es war wieder einmal ein glanzloser Sieg, harte Arbeit statt Spielkultur.

Das erste Drittel war geprägt von beiderseitigen Versuchen, Kombinationen aufs Eis zu zaubern. Dieses mißlang jedoch beiden Teams, so dass es kaum nennenswerte Höhepunkte gab. Gefährlich wurde es nur bei Überzahlspielen und die Freezers nutzten ihr zweites zum Führungstreffer (Freiburgs V. Slivchenko 2 Min.) durch Darren Van Impe (D. Tomlinson,

B. Purdie) in der 17. Spielminute.

Das zweite Drittel begann mit einer Überraschung. Torwartwechsel bei den Hamburgern. Christian Künast kam für Boris Rousson. Doch schon eine Minute später kehrte der in dieser Saison überragend haltende Rousson wieder zurück ins Tor. Vielleicht lag ihm noch die Weihnachtsgans im Magen? Das Spiel blieb zerfahren, gelungene Kombinationen waren Mangelware. In der 26. Minute ließ der ansonsten gute Torwart der Wölfe, Rostislav Haas einen Schuss von Patrick Köppchen abprallen und prompt war der Goalgetter der Freezers, Brad Purdie zur Stelle und erhöhte auf 2:0.

Doch die tapferen Freiburger gaben nicht auf. Und das, obwohl ihre Fans, etwa 50 hatten die weite Reise in den hohen Norden auf sich genommen, aus Protest gegen die schlechten Leistungen ihres Teams die Transparente falsch herum aufgehängt hatten und daher nicht besonders motivierend auf ihre Mannschaft einwirkten.

In der 30. Minute fingen die Wölfe einen Querpass von B. Purdie im Freezers Drittel ab und hatten keine Mühe Boris Rousson auszuspielen. Torschütze zum 2:1 war Olivier Coqueux (M. Filobok, D. Buosquet).

Glück für die Hamburger dann in der 36. Minute, als Dan Lambert einen davon stürmenden Freiburger nur durch eine „Notbremse“ stoppen konnte. Hier hätte der souverän leitende

Schiedsrichter Müller auch auf Penalty entscheiden können, er gab jedoch zwei Minuten wegen „Haken“. Diese Strafzeit überstanden die Freezers schadlos.

Erster Höhepunkt im letzten Drittel war Freiburger Break von Petr Mares, der allein auf Rousson zulief, jedoch am aufmerksamen Hamburger Goalie scheiterte.

Jetzt wurden langsam auch die gutgelaunten Hamburger Zuschauer ungeduldig und skandierten „Wir woll’n euch kämpfen seh’n!“. Das war ein Weckruf für das Team der Freezers, die in der 53. Minute durch Dave Tomlinson (J. Plachta, S. Peacock) das entscheidende 3:1 erzielten.

Es war ein glanzloser Arbeitssieg gegen eine sich tapfer wehrende Freiburger Mannschaft. An diesem Nachmittag hätte kein neutraler Beobachter sagen können, welches der beiden Teams Tabellenletzter bzw. Aspirant um die Playoff-Plätze war.

Tore:

1:0 16:17 Darren Van Impe (D. Tomlinson, B. Purdie)

2:0 25:47 Brad Purdie (P. Köppchen)

2:1 29:30 Olivier Coqueux (M. Filobok, D. Bousquet)

3:1 52:04 Dave Tomlinson (J. Plachta, S. Peacock)


Strafzeiten: Hamburg Freezers 18 Min., Wölfe Freiburg 14 Min.


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