Freezers geben „Aufschlag“ ab – 3:5 Sieg der Frankfurt Lions in Hamburg

Hamburg Freezers „frieren Pinguine ein“Hamburg Freezers „frieren Pinguine ein“
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Spannung pur, die Luft knisterte in Hamburg und um die Color Line Arena herum war es zu spüren, das „Endspiel“ um den Einzug in die Finalrunde zog jeden in seinen Bann.

Nur 19 Stunden vorher war die Eisfläche voll von Menschen, die einen sensationellen Auftritt von Eric Clapton bejubelten, dann starteten um 16.07 Uhr die Hamburg Freezers durch, so hofften es zumindest die 12.759 Zuschauer.

Doch weit gefehlt. Die Frankfurt Lions schnürten die Heimmannschaft in deren Verteidigungsdrittel ein und ließen überhaupt keinen Spielaufbau der Freezers zu. Zwangsläufig kam es dann in der 4. Minute zur Führung der Gäste. Einen Schlagschuss Bouchards, von der blauen Linie abgefeuert, fälschte der Hamburger Tomlinson unglücklich ab und es stand 0:1.

Nun zogen sich die Lions in ihr Drittel zurück und ließen die Freezers kommen, um dabei geduldig auf eigene Konterchancen zu warten.

Die Hamburger drückten gewaltig auf den Ausgleich, doch an diesem Nachmittag gelang den Freezers nicht viel. Vier Überzahlspiele ließen sie ungenutzt, zwei mal davon sogar mit fünf gegen drei, doch es kam nichts Zählbares dabei heraus. Wenn einmal ein Schuss auf das Frankfurter Tor kam, dann fanden die Freezers in Ian Gordon ihren Meister. Der Torwart der Lions hatte einen ganz großen Tag erwischt und hielt grandios.

In der 18. Minute demonstrierten die Gäste, wie man ein doppeltes Überzahlspiel ausnutzt (Manning und Purdie saßen auf der Strafbank). Lebeau verwandelte ein Zuspiel des Ex-Freezers Spieler Belanger zum 0:2.


Das zweite Drittel begann mit einem Aufbäumen der Hamburger Fans. Stimmgewaltig versuchten sie, ihr angeschlagenes Team wieder auf Kurs zu bringen. Doch es half nichts. In der 29. Minute gelang Belanger sogar das 0:3.

Die Heimmannschaft war geschockt, spielerisch lief überhaupt nichts zusammen und so war nur noch kämpfen angesagt. In der 35. Minute nutzten die Hamburger endlich einmal eines ihrer zahlreichen Überzahlspiele aus (Gosselin 2. Min.) und kamen durch Purdie zum 1:3 Anschlusstreffer. Nur drei Minuten später keimte wieder Hoffnung auf in der Color Line Arena. Smazal verkürzte auf 2:3, die Fans dankten es ihm mit einem Höllenlärm, die Halle brodelte fast über.

Doch nur zwei Minuten hielt die Hoffnung auf das Erreichen der Finalrunde an, dann nutzte der Löwe Mike Harder eine Unaufmerksamkeit der Freezers zum 2:4.

Dieser Treffer war die Entscheidung.


Das letzte Drittel sah verzweifelt kämpfende Hamburger, die allerdings durch eine Spieldauerdisziplinarstrafe von Washburn (er checkte Lebeau so brutal gegen die Bande, dass dieser benommen auf dem Eis liegen blieb) für fünf Minuten in Unterzahl gerieten.

Die Frankfurt Lions verteidigten ihren zwei Tore Vorsprung und kamen auch in der letzten Minute nicht mehr aus dem Rhythmus, als die Hamburger mit sechs Feldspielern (Boris Rousson hatte das Eis verlassen) zum 3:4 durch Purdie verkürzten.

In der letzten Sekunde des Spiel erzielte Gosselin mit einem Empty net Goal den Treffer zum 3:5 Endstand.


„Die Frankfurt Lions waren an diesem Nachmittag das bessere Team, wir haben heute einfach nicht zu unserem Spiel gefunden“, analysierte Mike Schmidt, Co-Trainer der Freezers und ergänzte: „Aber wir haben hier in Hamburg die besten Fans in ganz Deutschland!“


Ergebnis: 3:5 (0:2, 2:2, 1:1)


Tore:

0:1 03:56 F. Bouchard (J. Young, M. Harder)

0:2 17:36 P. Lebeau (J. Belanger, P. Stanton)

0:3 28:26 J. Belanger (J. Young, F. Bouchard)

1:3 34:11 B. Purdie (M. Greig, D. Van Impe)

2:3 37:21 H. Smazal (M. Greig, R. Francz)

2:4 39:15 M. Harder (D. Gosselin, J. Young)

3:4 59:41 B. Purdie (A. Schneider, S. Peacock)

3:5 59:59 D. Gosselin (J. Young)


Strafzeiten: Hamburg Freezers 15 + 20 Min. Washburn, Frankfurt Lions 24 Min.

HS: Gerhard Lichtnecker

Zuschauer: 12.759

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