Freezers eine Nummer zu groß für Augsburg

Zweifacher Torschütze: Garrett Festerling - Foto: www.stock4press.deZweifacher Torschütze: Garrett Festerling - Foto: www.stock4press.de
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Insofern mussten die Panther trotz ihrer bisherigen Heimstärke an diesem Abend eher als Außenseiter gelten – zu Recht, wie sich herausstellen sollte. 

Augsburgs Trainer Larry Mitchell musste weiterhin auf Torhüter Tyler Weiman, sowie Florian Schnitzer verzichten, aber auch bei den Freezers fehlten unter anderem Topscorer Serge Aubin und Verteidiger Christoph Schubert. Beide Mannschaften begannen sehr diszipliniert und ließen nur wenige Chancen des Gegners zu. Selbst in Überzahl vermochten die Freezers kaum für Gefahr vor dem Tor von Leo Conti zu sorgen. Dafür kamen die Panther im weiteren Verlauf dann zu einigen Chancen, die sie allerdings  - ebenso wie ihrerseits ein Powerplay - nicht nutzen konnten. Danach passierte zunächst nicht allzu viel, bevor dann Garrett Festerling die Gäste aus dem Gewühl heraus in Front brachte. Ein Augsburger Pfostentreffer und eine vergebene Möglichkeit von Colin Murphy auf der anderen Seite folgten. Unmittelbar vor der ersten Sirene verpasste es Sean O’Connor, die Scheibe aus kurzer Distanz zum Ausgleich über die Linie zu bugsieren. Damit sind die verbliebenen Höhepunkte des ersten Drittels aufgezählt.

Dank eines Powerplays blieben die Panther auch zu Beginn des Mittelabschnittes am Drücker, doch erst als wieder zahlenmäßiger Gleichstand herrschte, sorgte Steffen Tölzer für das längst verdiente 1:1. Doch die Freude währte nicht lange, denn die Freezers schlugen eiskalt zurück. Mit einem Schuss von der blauen Linie überwand Rainer Köttstorfer den Augsburger Keeper. Nun war deutlich mehr Leben in der Partie. Die Hausherren glichen umgehend durch Brian Roloff aus, die Freezers legten kurz darauf durch erneut Festerling wieder vor. Es war jetzt ein offener Schlagabtausch, bei dem die Hamburger aber konsequenter mit ihren Möglichkeiten umgingen. So sorgte Thomas Oppenheimer erstmals im Spiel für einen Zwei-Tore-Vorsprung.

Gegen das routinierte Defensivspiel der Freezers taten sich die Augsburger in der Folge ziemlich schwer. Zudem sorgten verschiedene Entscheidungen des Unparteiischen und seiner Assistenten für ziemlich viel Verärgerung auf der Augsburger Bank und den Rängen. So berechtigt der Zorn in einigen Situationen auch war, es änderte nichts daran, dass die Gäste einfach abgeklärter zu Werke gingen. Die Panther versuchten zwar alles und kamen auch noch zu einigen Chancen, doch für eine Wende reichte das nicht mehr. Einem vermeintlichen Augsburger Treffer 16 Sekunden vor Schluss verwehrte der Schiedsrichter wohl zu Recht wegen Torraumabseits die Anerkennung.

 Benoit Laporte (Hamburg): „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir finden derzeit immer einen Weg zum Sieg.“

 Larry Mitchell (Augsburg):  „Ich habe in dieser Woche aus einem Artikel gelernt, dass es immer drei Teams auf dem Eis gibt. Von diesen dreien heute haben nur die Hamburg Freezers ihre Leistung gebracht. Wir waren heute in allen Bereichen unterlegen.“    

 Strafzeiten: Augsburger Panther 14 + 10 Zeiler ;  Hamburg Freezers 14 + 10 Collins

Tore: (0:1 / 2:3 / 0:0)

0:1    (15:13)  Festerling ( Wolf ; Flaake )

1:1    (22:19)  Tölzer ( Zeiler ; Bassen )

1:2    (27:15)  Köttstorfer ( Festerling ; Cook )

2:2    (29:56)  Roloff ( Somma ; Trabucco )  PP1

2:3    (34:09)  Festerling ( Flaake )

2:4    (37:31)  Oppenheimer ( Nielsen ; Collins )

Zuschauer: 3497

Schiedsrichter: Richard Schütz


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