Freezers effektiver

Benoit Laporte hat gut lachen nach dem ersten Wochenende - Foto: stock4pressBenoit Laporte hat gut lachen nach dem ersten Wochenende - Foto: stock4press
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Der Sieg in Nürnberg war keineswegs unverdient. Die Freezers waren kaltschnäuziger vor dem Tor und zudem dreimal in Überzahl erfolgreich.

Das erste Drittel gehörte allerdings den Ice Tigers. Alexander Oblinger nutzte einen Abpraller von John Curry zu seinem ersten DEL-Treffer.

Doch nach dem ersten Seitenwechsel machten die Freezers ernst und drehten innerhalb von wenigen Minuten die Partie. Zuerst glich Nielsen in Überzahl aus, dann versenkte Rob Collins einen von Rob Leask verschuldeten Penalty. Die größte Ausgleichschance hatte kurz vor der Pausensirene Jan Benda, aber sein Schuss strich knapp am Tordreieck vorbei.

Als Köppchen gleich zu Beginn des Schlussabschnitts erneut ein Überzahlspiel nutzte, war die Partie vorentschieden. Die Ice Tigers waren einfach nicht kreativ und aggressiv genug, um den Gegner ernsthaft zu gefährden. Den Schlusspunkt setzte Christoph Schubert.

 

Stimmen zum Spiel:

Benoit Laporte (Trainer Hamburg Freezers): 

„Im ersten Drittel haben wir starke Ice Tigers gesehen, Nürnberg hat wirklich sehr schnell und hart gespielt. In dieser Phase hat uns John Curry mit guten Saves vor einem höheren Rückstand bewahrt. Dann hat mein Team aber die Kontrolle übernommen und ist so aufgetreten, wie ich mir das wünsche. Wir haben die Zweikämpfe gesucht und sehr kompakt gestanden. Ich bin stolz auf meine Mannschaft und freue mich über die volle Punktausbeute am ersten Wochenende der Saison.“

Andreas Brockmann (Trainer Thomas Sabo Ice Tigers):

„Zu Beginn sind wir sehr clever aufgetreten und haben viel Engagement gezeigt. Allerdings sind wir immer ungeduldiger geworden und haben gute Chancen überhastet ausgelassen. Ab dem zweiten Abschnitt haben wir einfach zu viele Strafen kassiert, das kostet Energie. Hamburg hat diese Situationen sehr gut genutzt. Wir müssen für jeden Sieg hart, hart arbeiten und unsere Möglichkeiten nutzen – mit nur einem Tor gewinnst du beim Eishockey kein Spiel.“


Christoph Schubert (Kapitän Hamburg Freezers):
„Wir haben zu Beginn nur auf den Gegner reagiert, waren viel zu passiv. In der ersten Pause war der Trainer verständlicherweise unzufrieden und hat uns an unser Spiel erinnert. Das haben wir dann mit Wiederbeginn gezeigt und das Heft in die Hand genommen. Der ausschlaggebende Punkt waren die Zweikämpfe, die wir ab dem zweiten Drittel gesucht haben. Schön, dass unser Powerplay so gut funktioniert und wir bei eigener Überzahl drei Tore schießen konnten!“

John Curry (Torhüter Hamburg Freezers):
„Wir haben uns natürlich einen perfekten Start gewünscht, aber dass wir nun wirklich sechs Punkte auf dem Konto haben, ist schon eine kleine Überraschung. Heute haben wir über 40 Minuten wirklich gut gespielt und erneut Charakter gezeigt – diese Eigenschaft zeichnet uns aus. Allerdings gibt es auch noch Dinge, die wir verbessern können: Wir müssen einfach von der ersten Minute an wach sein!“

Alexander Oblinger (Thomas Sabo Ice Tigers):

"Wir haben zwar gegen zwei starke Mannschaften verloren, aber mit null Punkten aus dem ersten Wochenende herauszugehen, ist schon ein herber Rückschlag. Wir wollen alle keine  Däumchen drehen und versuchen, uns gegenseitig Mut zu machen. Alle unsere Reihen müssen noch effektiver werden und wir haben jetzt fünf Tage Zeit alles zu analysieren. Mein Tor war etwas glücklich, aber ich hätte lieber das Spiel gewonnen als mein erstes DEL-Tor zu machen."

Martin Walter (Thomas Sabo Ice Tigers):

"Wir müssen uns in den Zweikämpfen cleverer anstellen, um weniger Strafzeiten zu nehmen. Das Überzahlspiel muss besser werden, da wir vor allem bei 5:3 zu wenig Schüsse hatten."


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