Freezers diesmal heißer als München München - Hamburg 1:5

Lesedauer: ca. 1 Minute

Des Weiteren mussten die Gastgeber heute auf die beiden NHL-Stars Paul Stastny und Blake Wheeler verzichten, die sich zurzeit in ihrer Heimat befinden. Verletzungsbedingt fehlten bei den roten Bullen die Verteidiger Viktor Ekbom und Ryan Kavanagh.

Die Freezers zeigten sofort, dass sie hier drei Punkte holen wollten. Nach circa drei Minuten ermöglichte die EHC-Abwehr diesen Treffer. Ein unnötiger Fehlpass ermöglichte den Konter, den Jerome Flaake zum 1:0 vollendete. Anders als in den Partien zuvor zeigte sich Red Bull München davon unbeeindruckt und drängte auf den Ausgleich. Die Chancen waren in dieser Phase jedoch zu harmlos für Hamburgs Torhüter Kotschnew.

In den zweiten 20 Minuten verlagerten sich die Schwerpunkte. Die Gäste standen sicher und nutzten geschickt die kleinen Fehler, die die roten Bullen jetzt am laufenden Band produzierten. „Das war heute einfach schrecklich, was wir heute gezeigt haben. Es wollte einfach nichts funktionieren“, äußerte sich ein sichtlich verärgerter Pat Cortina nach dem Spiel.  Hamburg gelang durch drei Tore in Form von Jerome Flaake, Nicolas Krämmer und Thomas Oppenheimer schon die Vorentscheidung in dieser nunmehr einseitigen Partie. Ein Sonntagsschuss von Münchens Johan Ejdepalm ließ zwar noch kurz Hoffnung aufkeimen, aber der Sieg der Hanseaten schien zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Den Schlusspunkt setzte in der 54. Minute erneut Thomas Oppenheimer und Jochen Reimer konnte einem schon fast leidtun. „Es war schade für Jochen. Wir haben ihn heute über weite Strecken alleine gelassen“, so Cortina weiter.

Trotz der mehr als schlechten Leistung nahm EHC-Manager Winkler die Mannschaft in Schutz. „Auch Eishockeyspieler sind nur Menschen, die ab und zu  Fehler machen.“ Zu der geplanten, kompletten Übernahme seitens Red Bull gab sowohl Christian Winkler, als auch der kaufmännische Leiter Claus Gröbner kein Kommentar. 

Jetzt bleibt München noch eine Chance, dieses turbulente Jahr, versöhnlich zu beenden und zwar am kommenden Sonntag in Wolfsburg, wo man allerdings bisher noch nicht gut aussah.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!