Freezers-Chef Pfad: "Wir werden in die nationale Spitze vorstoßen!"

Michael Pfad - Foto: HARDTMichael Pfad - Foto: HARDT
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Herr Pfad, seit wann ist Ihnen bekannt, dass die AEG die Hamburg Freezers veräußern möchte?

Schon als ich 2009 den Geschäftsführer-Posten bei den Freezers übernahm, war das in den Vorgesprächen eine denkbare Option. Akut wurde das ganze Thema erst wieder Ende 2010.

Wie war ihre erste Reaktion?

Solch ein Prozess ist für Deutschland eher ungewöhnlich, aber in den USA eher normal. Die AEG hält auch Anteile an anderen Sport-Clubs in Nordamerika. Von daher ist es zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht ausgeschlossen, dass die AEG weiter Teilhaber bei den Freezers bleibt. Es wurde zudem eine gute Bank gefunden, die das ganze jetzt professionell voranschiebt. Aber es ist kein Geheimnis, dass Sport-Clubs keine profitorientierten Ziele haben können. Von daher ist es für mich wichtig, eine passende Lösung zu finden, in der ein Unternehmen in Norddeutschland auch andere Ziele vorantreiben kann.

Seit Jahren musste das Saisondefizit durch die AEG ausgeglichen werden. Wie hoch war der Verlust in dieser Spielzeit?

Sie müssen verstehen, dass wir da keine konkreten Zahlen nennen möchten, aber natürlich war das kein gutes Jahr für uns. Wir haben die sportlichen Ziele nicht erreicht und die Zuschauer-Auslastung in der o2World Hamburg lag nur bei 50-60 Prozent. Wie jeder weiß, sind auch die Einnahmen durch die TV-Vermarktung in der Liga nicht gerade üppig

War die aktuelle Situation auch ein Grund dafür, dass Alex Barta gehen musste?

Nein, Null Komma Null. Wir werden heute noch einen für uns sehr wichtigen Transfer bekanntgeben, der die Größenordnung unserer Ziele zeigt. (Anm. d. Autors: Die Freezers gaben die Verpflichtung von Rob Collins bekannt.)

In welchem Zeitrahmen denken Sie, wird der Verkauf vonstatten gehen?

Das ist schwer zu sagen. Niemand kann einen Zeitkorridor benennen, weil solch ein Verkauf keine Sache von ein paar Tagen ist. Die nächste Saison wird auf jeden Fall davon unberührt bleiben. Wir haben ein Agreement mit der AEG. Alles was danach kommt, ist reine Spekulation. Wir werden dazu auch keine Wasserstandsmeldungen abgeben. Das Saisonbudget für die kommende Spielzeit steht bereits und wird im sportlichen Bereich sogar leicht erhöht werden können.

Kann man denn schon Namen nennen?

Die Gespräche sind noch im embryonalen Zustand. Deshalb wollen und können wir noch keine Namen nennen. Es gibt momentan nichts zu vermelden und wir werden das erst tun, wenn alles in trockenen Tüchern ist. Namen wie z.B. Red Bull sind reine Spekulation der Medien und nie von uns in den Umlauf gebracht worden.


Was geben Sie den Fans der Freezers mit in die Sommerpause?

Wir werden ein starkes Team auf die Beine stellen und in die nationale Spitze vorstoßen.

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