Freezers beenden Augsburger Heimserie

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Die auswärtsstärkste Mannschaft der Liga zu Gast bei der heimstärksten – die Vorzeichen der Partie zwischen Augsburg und Hamburg versprachen eine spannende Auseinandersetzung, zumal auch beide in der Tabelle Nachbarn sind. Allerdings steckte den Panther das heftige 1:7 bei der DEG anscheinend noch in den Köpfen, denn bereits nach 23 Sekunden gerieten sie in Rückstand. Weder die Abwehr noch Torhüter Eriksson machten bei dem Treffer von Peter Abstreiter eine gute Figur. Immerhin ließ man sich dadurch nicht entmutigen und kurz darauf gelang der nicht unverdiente Ausgleich durch Björn Barta. In der Folge wurde deutlich, dass sich die Panther ihre makellose Heimbilanz nicht so einfach verderben lassen wollten, denn mehr und mehr setzten sie die Freezers unter Druck. Das Ergebnis waren Hamburger Strafzeiten und die Führung durch Eric Dandenault in Überzahl. Es entwickelte sich nun ein abwechslungsreiches Spiel mit hohem Tempo und viel Kampf, bei dem die Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen.

Erneut waren die Hausherren zum Drittelbeginn noch nicht richtig bei der Sache: 58 Sekunden nach Wiederanpfiff vertändelte Christian Lukes die Scheibe an der Bande und ermöglichte so den Freezers in Person von Brad Purdie den Ausgleich. Die Gäste übernahmen kurzzeitig das Kommando, ohne allerdings Kapital daraus schlagen zu können. Vielmehr hatte Colin Beardsmore bei seinem Alleingang in der 29. Minute die Führung für die Panther auf der Kelle, doch versprang ihm die Scheibe kurz vor dem Tor. Ansonsten gab es wenig echte Chancen auf beiden Seiten, beide Mannschaften neutralisierten sich zumeist in ihren Bemühungen. Erst ein schneller Konter der Hausherren sorgte wieder für Jubel. Bob Wren setzte den jungen Verteidiger Daniel Rau mustergültig in Szene und der ließ mit seinem ersten Saisontreffer Boris Rousson im Kasten der Hamburger keine Chance.

Im Schlussabschnitt verschliefen die Augsburger diesmal nicht die erste Minute, sondern nahmen sich ihren Blackout etwas später. Die kollektive Unkonzentriertheit in der Abwehr blieb nicht ohne Folgen, denn die Freezers nahmen die Einladung gerne an. Andrew Schneider traf zum zweitenmal an diesem Abend und damit war die Partie wieder völlig offen. Nun wurde um jeden Meter Eis erbittert gekämpft und beide Torhüter konnten sich über fehlende Arbeit nicht beklagen. Am Ende musste das Penaltyschießen für die Entscheidung sorgen. Während Schneider und Purdie für die Hamburger trafen, gelang den Panthern kein Treffer gegen Boris Rousson. Trotz der Niederlage wollte der Augsburger Coach Benoit Laporte seinen Spielern keinen Vorwurf machen: „Wir haben gegen eines der stärksten Teams der Liga gespielt, und die Einstellung meiner Mannschaft hat ohne Zweifel gestimmt.“ Dave King äußerte sich zufrieden mit seinen Freezers. „Ich bin froh, dass wir in Augsburg zwei Punkte geholt haben, bei einer so engen Partie kann man auch jederzeit verlieren.“ (mor).