Frankfurt: Penaltysieg gegen Metro Stars

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Bereits

im Vorfeld des vierten Aufeinandertreffen der Frankfurt Lions und den DEG Metro

Stars hatten beide Manager, Charly Fliegauf und Lance Nethery, ein genauso enges

Spiel prophezeit, wie die drei Duelle davor, von denen zwei erst im Penaltyschießen

entschieden wurden, und die Lions die letzte Begegnung am vergangenen Sonntag

mit 1:0 hauchdünn gewonnen hatten. Sie sollten Recht behalten, denn erneut

endete das Spiel nach regulärer Spielzeit unentschieden, und so ging es zum

dritten Mal in dieser Saison ins Penaltyschießen.

 

Das Spiel

begann aus Sicht der Gäste mehr als optimal. Bereits nach 16 Sekunden ging die

DEG durch Chris Schmidt in Führung, der den Puck aus kurzer Distanz über die

Torlinie beförderte. Dieses Tor lähmte die Lions, und die DEG bestimmte die

Anfangsphase. Da sie aber, vor allem in Überzahl, die nötige Konsequenz

vermissen ließen, konnten sie ihren Vorsprung nicht ausbauen. Im Gegenteil,

Martin Reichel prüfte in Unterzahl DEG Torhüter Alex Jung. Gegen Ende des

Drittels konnten die Lions die Partie offener gestalten, und hatten bei eigener

Überzahl durch Boileau und Danner gute Einschussmöglichkeiten, die allesamt

vom aufmerksamen Jung vereitelt wurden.

 

Im

Mitteldrittel sollte lange wenig passieren, bis Michael Hackert in Überzahl

einfach mal schoss, und Steve Kelly den Rebound zum 1:1 Ausgleich verwertete

(33.) Es folgten sieben starke Minuten der Lions, in denen sich die Metro Stars

bei Alex Jung im Tor bedanken konnten, dass die Lions nicht in Führung gingen.

Die mangelnde Chancenverwertung sollte sich zu Beginn des Schlussdrittels

beinahe rächen. Hauptschiedsrichter Oswald verhängte gleich drei Strafen in

Folge gegen die Lions und ermöglichte so den Gästen sechs Minuten Powerplay am

Stück. Warum die Lions die beste Mannschaft in Unterzahl sind, demonstrierten

sie nun. Bis auf zwei Chancen von Kathan ließen die Lions nichts weiter zu, und

prompt als Strakhov einer dieser Strafen abgesessen hatte, wurde er mustergültig

von Bouchard bedient und brachte die Lions mit 2:1 in Führung.

 

Nun sah

alles nach einem wichtigen drei Punkte Sieg für die Lions aus, doch Thomas Jörg

sorgte fünf Minuten vor dem Ende für den 2:2 Ausgleich, als die Lions komplett

zu weit aufgerückt waren, und Jung mit dem penaltyähnlichen Konter Ian Gordon

überwinden konnte. DEG Manager Lance Nethery sehnte nun bereits den Abpfiff

bei, weil er mit dem einen Punkt zufrieden war. Er und seine Spieler sollten den

Punkt mit nach Düsseldorf nehmen, da kein weiterer Treffer mehr fiel. Im

Penaltyschießen sorgten Hackert, Lebeau und Strakhov für drei Treffer, während

auf der anderen Seite Ian Gordon alle Schüsse der Gäste abwehrte. (Frank

Meinhardt)

 

Zum Mainova

Spieler des Tages wählten die Fans Ian Gordon.

 

Tore:

0:1 (00:16) Schmidt (Jörg,

Reimer)

1:1 (32:33)

Kelly (Danner, Hackert) 5-4 PP

2:1

(51:36) Strakhov (Bouchard) 5-4 PP

2:2 (54:34) Jörg (Schmidt)

3:2 Hackert

 

Strafminuten:

Lions: 22 Minuten + 10 Minuten Disziplinarstrafe für Steve Kelly

Düsseldorf:

24 Minuten + 10 Minuten Disziplinarstrafe für Alex Sulzer  

 

Schiedsrichter:

Christian Oswald

Zuschauer: 6.600

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