Frankfurt Lions trennen sich von Geschäftsführer Bernd Kress

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Nach 12 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit haben sich die Frankfurt Lions von ihrem Geschäftsführer Bernd Kress getrennt. „Wir hatten bis zuletzt ordentliche und faire Auseinandersetzungen mit Bernd Kress. Dabei haben wir festgestellt, dass wir bei vielen Themen nicht auf einer Wellenlänge liegen. Wir wollen künftig einen anderen Weg gehen und haben mit Kress einen Auflösungsvertrag geschlossen“, begründete der Vorstandsvorsitzende der SSD AG, Siggi Schneider, die Trennung. Einen Nachfolger konnte Schneider auch schon präsentieren. Ab 01.Juni wird die Geschäftsführung der Hessen von Dr. Stephan Werner übernommen. Der gebürtige Frankfurter ist noch bis Ende Mai bei der Sixt AG in München angestellt und wird anschließend nach Frankfurt umziehen. Für den 31-jährigen Werner ist es eine große Herausforderung, ab Juni für die Frankfurt Lions tätig zu sein: „Ich bin überzeugt von dem Team, dass Siggi Schneider zusammengestellt hat und sicher, in diesem Team etwas bewegen zu können“, sagte Werner nach seiner Vorstellung.

Dem angesprochenen Team gehören ab sofort auch der Jurist Martin Hansen und David Knower an. Im sportlichen Bereich behalten weiterhin Trainer Rich Chernomaz und Manager Dwayne Norris das Sagen. Für die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit ist auch in der neuen Saison Matthias Scholze zuständig. Zur Prokuristin wurde Gabi Scheppert befördert und so bleibt zumindest ein langjähriges bekanntes Gesicht in der neuen Organisationsstruktur der Frankfurt Lions erhalten. Den Vorsitz des Aufsichtsrats behält Bernd Reisch. „Wir planen in den nächsten Wochen weitere Veränderungen und Ergänzungen auf der Geschäftsstelle vorzunehmen“, kündigte Schneider zudem an. Auch steht ein Umzug der Geschäftsstelle bevor. Gern möchte man die Räumlichkeiten auf der Hanauer Landstraße verlassen und ist auf der Suche nach einem neuen zu Hause.

Neben diesen Veränderungen laufen die Planungen für die neue Saison auf Hochtouren. „Das Budget steht und befindet sich in der Größenordnung der abgelaufenen Saison“, so Schneider. So kann Norris mit etwa 5 Millionen Euro planen, was sich aber punktuell noch nach unten verändern kann, je nach dem wie teuer die Vertragsauflösungen der drei Spieler werden, die trotz gültigem Vertrag keine Zukunft in Frankfurt haben werden. „Die drei Spieler werden nicht mehr für die Lions spielen, es sei den ihr Charakter ändert sich im Sommer, was ich aber nicht glaube“, stellte Schneider unmissverständlich klar, dass die Verträge aufgelöst werden. Auch über die Nachwuchsarbeit im Frankfurter Eishockey informierte Schneider: „Der Sport fängt in der Jugend an und hört bei den Erwachsenen auf. Wir werden mit den Young Lions zusammenrücken und unsere beiden Konzepte zusammenführen. Wir befinden uns auf einem sehr guten Weg und wollen unsere Ideen umsetzen, was wir in einem, spätestens zwei Jahren geschafft haben wollen.“ (Frank Meinhardt)

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