Frankfurt Lions sportlicher DEL-Absteiger

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Mit seinem Treffer nach 42 Sekunden der Verlängerung schickte der Schwenninger Francois Fortier die Frankfurt Lions zumindest sportlich in die 2. Bundesliga. Mit dem vierten Sieg konnten die Schwarzwälder die Playdown-Serie gegen Frankfurt gewinnen und sich so den Klassenerhalt sichern. Allerdings ist angesichts des von den Schwenningern beantragten Insolvenzverfahrens noch längst nicht klar, wer denn nun die DEL verlassen muss. Jedenfalls so einfach, wie es sich Gerd Schröder, Boss der Frankfurt Lions, vorstellt, wird diese Frage nicht zu beantworten sein. Wenn es nach Schröder ginge, würden die Lions in der DEL verbleiben, weil "wirtschaftlicher Abstieg, vor sportlichem Abstieg" steht. Da aber das Insolvenzverfahren gegen die Wild Wings noch nicht eröffnet ist, haben rein theoretisch betrachtet die Schwenninger bis zum Start des DEL-Lizensierungsverfahrens am 30. Mai Zeit, neue Sponsoren und genügend Kapital aufzutreiben, um eine weitere Spielzeit in der DEL zu finanzieren. In diesem Falle müssten die Lions tatsächlich in der 2. Bundesliga an den Start gehen. Ein Horrorszenario, das sich Schröder, gleichzeitig auch DEL-Aufsichtsratvorsitzernder, gar nicht vorstellen mag. Bleibt nur zu hoffen, dass in dieser brisanten Angelegenheit unbefangen entschieden wird und nicht der zweifellos mächtigere Schröder die Abstiegsfrage beeinflussen kann.

SERC Wild Wings - Frankfurt Lions 3:2 n.V. (0:1,1:0,1:1,1:0)

Tore: 0:1 (17:57) Dylla (Danielsmeier, Dunham); 1:1 (24:10) Houde (Kohmann) 4-5; 1:2 (49:12) Girard (Laylin, Busch); 2:2 (57:51) Houde (Chyzowski, Bullard) 5-4; 3:2 (60:42) Fortier (Houde); Schiedsrichter: Axel Rademaker Strafminuten: SERC Wild Wings 12 - Frankfurt Lions 16 Zuschauer: 2800

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